Union Berlin hat einen historischen Schritt in der Bundesliga vollzogen: Marie-Louise Eta wird die erste Trainerin im deutschen Oberhaus des Fußballs.
Am späten Samstagabend gab der Verein die Trennung von Steffen Baumgart bekannt. Horst Heldt, Geschäftsführer des Klubs, äußerte: „Wir haben in der Rückrunde eine absolut enttäuschende Leistung gezeigt und dürfen uns nicht vom Tabellenstand blenden lassen: Unsere Situation ist nach wie vor kritisch, und wir benötigen dringend Punkte, um den Klassenerhalt zu sichern.“ Union Berlin bringt Veränderung: Baumgart und sein Team scheiden aus
Mit nur zwei Siegen aus vierzehn Spielen seit der Winterpause war eine Veränderung notwendig. Heldt fügte hinzu: „Ich freue mich, dass Marie-Louise Eta bereit ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe interimistisch zu übernehmen, bevor sie im Sommer wie geplant die Cheftrainerin der Frauenmannschaft wird.“
Marie-Louise Eta übernimmt das Traineramt
Mit sofortiger Wirkung tritt Eta die Position beim Bundesligisten an, nachdem sie zuvor die U19-Junioren trainierte. Sie erklärte: „Der Verbleib in der Bundesliga ist angesichts der Punkteabstände in der unteren Tabellenhälfte noch nicht gesichert. Ich freue mich, dass mir der Verein diese anspruchsvolle Aufgabe anvertraut.“ Eine Stärke von Union sei es, in solchen Situationen alle Kräfte zu bündeln. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Team die entscheidenden Punkte holen können“, so Marie-Louise Eta.
Positive Reaktionen auf die Ernennung
Die Fußball-Nationalspielerin Sjoeke Nüsken äußerte sich begeistert über die Beförderung von Marie-Louise Eta. „Es ist einfach ein großartiges Zeichen“, sagte die 25-Jährige vom FC Chelsea während einer DFB-Pressekonferenz in Herzogenaurach. „Ich beginne jetzt mit meiner B-Lizenz, und wer weiß: Vielleicht finde ich auch irgendwann meinen Weg in diesen Beruf.“
Ähnlich äußerte sich die Jung-Nationalspielerin Jella Veit von Eintracht Frankfurt: „Für sie ist das eine hervorragende Chance und ein großes Vorbild für andere, die diesen Beruf anstreben und in ihre Fußstapfen treten möchten.“ Bundesliga: FC Bayern stellt Torrekord auf
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Bildquelle: Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)