Die Lufthansa plant, in den kommenden Monaten insgesamt 20.000 Kurzstreckenflüge zu streichen. Dies ist eine direkte Folge der Schließung ihrer Regionaltochter Cityline, die erhebliche Auswirkungen auf das Flugnetz des Unternehmens hat.
Nach Angaben des Unternehmens wird durch diese Maßnahme eine Einsparung von etwa 40.000 Tonnen Kerosin erzielt. Der Preis für Kerosin hat sich seit Beginn des Iran-Kriegs verdoppelt, was die Notwendigkeit dieser Anpassungen unterstreicht. Die Lufthansa beabsichtigt, die Anzahl der unwirtschaftlichen Kurzstreckenflüge zu reduzieren und gleichzeitig das Angebot über die sechs Hauptdrehkreuze in Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom zu optimieren. Dadurch bleibt den Passagieren der Zugang zum globalen Streckennetz erhalten.
Erste Flugstreichungen bereits umgesetzt
Bereits am Montag wurden die ersten 120 täglichen Flugstreichungen mit Wirkung bis Ende Mai durchgeführt. Die betroffenen Passagiere wurden entsprechend informiert. Zu den vorübergehend gestrichenen Strecken zählen unter anderem die Verbindungen von Frankfurt nach Bydgoszcz und Rzeszow in Polen sowie nach Stavanger in Norwegen. Weitere Informationen dazu, welche Flüge von dem Streik am Flughafen Köln/Bonn betroffen sind, sind ebenfalls verfügbar.
Darüber hinaus sollen zehn Verbindungen innerhalb der Lufthansa-Gruppe über alternative Flughäfen abgewickelt werden. Diese betreffen unter anderem die Destinationen Heringsdorf, Cork (Irland), Danzig (Polen), Ljubljana (Slowenien), Rijeka (Kroatien), Sibiu (Rumänien), Stuttgart, Trondheim (Norwegen), Tivat (Montenegro) und Breslau (Polen). Die Einschränkungen im bayerischen Nahverkehr sind ebenfalls ein Thema, das viele Reisende betrifft.
Überarbeitung der Streckenplanung
Angesichts der reduzierten Kapazitäten wird die Lufthansa auch ihre mittelfristige Streckenplanung überarbeiten. Weitere Details zu den Änderungen sollen Ende April oder Anfang Mai bekannt gegeben werden. Für die im Sommerflugplan vorgesehenen Flüge erwartet der Konzern eine weitgehend stabile Treibstoffversorgung. Die Warnung der Internationalen Energieagentur über drohende Flugausfälle sollte ebenfalls beachtet werden.
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Bildquelle: ai-generated-gemini