Die Straße von Hormus, ein strategisch wichtiger Seeweg für den internationalen Handel, war seit Wochen für die Schifffahrt gesperrt. Dennoch meldet die dänische Reederei Maersk nun einen Erfolg.
Nach Angaben des Unternehmens hat das unter US-Flagge fahrende Containerschiff „Alliance Fairfax“ am 4. Mai den Persischen Golf über die Straße von Hormus verlassen. Die Reederei betonte, dass das Schiff während seiner Durchfahrt durch das US-Militär geschützt wurde.
„Der Transit verlief ohne Zwischenfälle und alle Besatzungsmitglieder sind gesund und munter“, erklärte Maersk in einer Mitteilung.
Die „Alliance Fairfax“ gehört zur US-Reederei Farrell Lines, die eine Tochtergesellschaft von Maersk ist. Das Schiff hatte seit Beginn des Iran-Kriegs aufgrund von Sicherheitsbedenken im Persischen Golf festgelegen. Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus nach gescheiterten Verhandlungen mit Iran an – Oldenburger Echo
US-Marineeinsatz zur Sicherung der Meerenge
Am Montag startete die US-Armee die Mission „Projekt Freiheit“, die darauf abzielt, die Sicherheit der Meerenge für Handelsschiffe zu gewährleisten. Im Rahmen dieser Operation passierten zwei US-Zerstörer die Straße von Hormus und trugen zur Absicherung bei.
In der Folge konnten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Meerenge erfolgreich durchqueren, wie das Regionalkommando der US-Armee Centcom mitteilte. Die iranischen Revolutionsgarden wiesen diese Berichte jedoch zurück und gaben an, Raketen auf ein US-Militärschiff abgefeuert zu haben.
Einfluss auf den globalen Energiemarkt
Die Straße von Hormus ist von immenser Bedeutung für den weltweiten Handel mit Rohöl und Flüssiggas. Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar war die Meerenge weitgehend von den iranischen Streitkräften gesperrt, was zu einem Anstieg der Energiepreise auf den internationalen Märkten führte. Aktuell herrscht in der Region eine Waffenruhe, die jedoch durch die sich zuspitzenden Konflikte um die Straße von Hormus gefährdet ist. Brüssel plant „gezielte Hilfen“: Eurogruppe warnt vor größter Energiekrise aller Zeiten
Die Entwicklungen in dieser Region bleiben weiterhin kritisch und könnten weitreichende Auswirkungen auf den globalen Handel und die Energiemärkte haben. Tödlicher Ausbruch von Atemwegserkrankungen auf Kreuzfahrtschiff: Drei Todesfälle bestätigt
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Quellen: n-tv
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