Donald Trump ist am Mittwoch in Peking angekommen, wo er unter intensiver medialer Beobachtung stand. Während der US-Präsident auf dem roten Teppich empfangen wurde, konnten gesundheitliche Probleme nicht verborgen bleiben.
Bei seiner Ankunft in der chinesischen Hauptstadt machte Donald Trump keinen besonders fitten Eindruck. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Trump in China angekommen – ohne Melania, aber mit Elon Musk
Der Empfang für Donald Trump war groß: Erstmals seit 2017 besuchte ein US-Präsident China. Am Abend des 13. Mai 2026 (Ortszeit landete die „Air Force One“ auf dem Flughafen in Peking, wo Xi Jinping bereits den roten Teppich für Trump ausgerollt hatte. Chinas Vize-Präsident Han Zheng wartete auf dem Rollfeld auf den US-Präsidenten, was als Zeichen der Wertschätzung der chinesischen Führung gewertet wird. Jugendliche mit Fahnen begrüßten Trump mit Sprechchören. Neben dem 79-Jährigen verließen auch sein Sohn Eric Trump und dessen Frau Lara die Regierungsmaschine. Zudem gehörte der Tech-Milliardär Elon Musk zur Delegation. Weitere hochrangige Wirtschaftsvertreter, darunter die CEOs von Nvidia, Apple und Boeing, begleiteten den Präsidenten. Von First Lady Melania Trump war jedoch nichts zu sehen.
„Er kann kaum laufen!“ – Trumps Gesundheitszustand im Fokus
Die Ankunft des US-Präsidenten in China wurde von zahlreichen Medienvertretern live verfolgt. Ein Detail geriet dabei in den Fokus, das Trump lieber verborgen hätte. Es fiel ihm sichtlich schwer, die Treppe der „Air Force One“ hinabzusteigen, was in den sozialen Medien sofort kommentiert wurde. Wie ernst sind die gesundheitlichen Probleme des US-Präsidenten tatsächlich? Viele Nutzer auf X (ehemals Twitter) äußerten sich dazu: „Er kommt kaum die Treppe runter!“ „Wo ist sein Gehstock? Haben sie schon einen Rollator unten an der Treppe parat? Ich kann nicht glauben, dass man ihm keinen Treppenlift eingebaut hat, nachdem er so viel Geld von seinem Volk bekommen hat.“ „Der alte Typ kann kaum noch laufen!“ „Angesichts des Jetlags und seines Gewichts hat Trump deutliche Probleme, sich beim Hinuntersteigen der Stufen gerade zu halten.“ „Und währenddessen in Trumps Kopf: ‚Nicht hinfallen, nicht hinfallen, du würdest wie ein Verlierer aussehen, nicht hinfallen!'“
US-Präsident in Peking mit Jubelchören empfangen
Mit dieser Reise betritt erstmals seit 2017 wieder ein amerikanischer Staatschef chinesischen Boden. Damals besuchte Trump während seiner ersten Amtszeit die Volksrepublik. Die Erwartungen an die bevorstehenden Gespräche zwischen den Führern der beiden wirtschaftsstärksten Nationen der Welt sind entsprechend hoch. Die persönliche Begrüßung durch Vize-Präsident Han Zheng am Flughafen gilt als bemerkenswerte Geste. Bei Trumps letztem Besuch war lediglich der damalige Staatsrat Yang Jiechi zum Empfang erschienen – Han Zhengs Anwesenheit stellt somit eine deutliche protokollarische Aufwertung dar.
Trump in China: Wichtige Themen auf der Agenda
Am Donnerstag (14. Mai 2026) steht das mit Spannung erwartete Treffen zwischen Trump und Staats- und Parteichef Xi Jinping an. Die beiden Staatsoberhäupter werden voraussichtlich mehrere heikle Themen besprechen. Im Mittelpunkt dürften der Iran-Konflikt sowie der derzeit pausierte Zollstreit stehen. Auch die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China – den beiden größten Volkswirtschaften weltweit – werden Gegenstand der Unterredungen sein. Bereits auf dem Weg nach China hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, er werde China auffordern, sich für amerikanische Unternehmen zu öffnen. Nach Abschluss der Gespräche plant der US-Präsident, am Freitag (15. Mai) wieder in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Weitere Details zu den Strategien der Trump-Regierung im Angesicht möglicher Wahlniederlagen und wie Trump mit der Frist für militärische Einsätze im Iran umgehen wird, könnten ebenfalls zur Sprache kommen. Zudem wird erwartet, dass Trump die Seeblockade der Straße von Hormus thematisiert.
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