In Russland wurde eine deutsche Staatsbürgerin festgenommen. Laut den russischen Behörden soll die Frau einen Anschlag auf eine Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden geplant haben, angeblich im Auftrag von ukrainischen Geheimdiensten.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB gab bekannt, dass die 57-Jährige in der Nähe einer Polizeiwache in der Stadt Pjatigorsk festgenommen wurde. In ihrem Rucksack soll sich eine Bombe befunden haben. Die Vorwürfe konnten bislang unabhängig überprüft werden.
Zweiter Verdächtiger ebenfalls in Haft
Zusätzlich nahm der FSB einen zweiten Verdächtigen fest. Dieser Mann, der aus Zentralasien stammt, soll laut den Angaben des FSB die Bombe aus der Ferne zünden wollen, um möglichst viele Polizeibeamte zu töten. Dabei wäre auch die Frau ums Leben gekommen.
Beide Verdächtigen hätten ein Geständnis abgelegt, so der FSB weiter. Sie sollen den Sprengsatz über ein Versteck des ukrainischen Geheimdienstes erhalten haben. Konkrete Beweise wurden von der Behörde bislang nicht veröffentlicht.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine kommt es immer wieder zu Attentaten und Angriffen innerhalb Russlands. Der FSB berichtet regelmäßig, solche Taten verhindert zu haben. Ein aktueller Fall, der die Öffentlichkeit erschütterte, war der Vorfall, bei dem eine Mutter und ihre Tochter tot in einer Wohnung entdeckt wurden.
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