In Brasilien ereignete sich ein verhängnisvolles Unglück, das weltweit in den Nachrichten berichtet wird. Eine 21-jährige Frau namens Maria R. aus Jandira, São Paulo, wollte einen sogenannten Rope-Jumping-Sprung von einer 40 Meter hohen Brücke wagen. Tragischerweise stellte sich während des Sprungs heraus, dass sie nicht gesichert war, was zu ihrem tödlichen Sturz führte. Berichten zufolge hatten die verantwortlichen Tourguides versäumt, das Sicherheitsseil rechtzeitig zu befestigen.
Maria war Studentin der Sportwissenschaften und bekannt für ihre Abenteuerlust. Stunden vor ihrem Sprung hatte sie in einem mittlerweile gelöschten Instagram-Post angekündigt, dass sie von der Eisenbahnbrücke in Limeira springen würde. Auf einem Foto präsentierte sie stolz ihr Identifikationsarmband und posierte mit Mitgliedern des Veranstaltungsteams, wobei sie aufgeregt fragte, wer sie bei diesem gewagten Schritt unterstützen würde.
Das Unglück wurde offenbar von mehreren Fotos und Videos dokumentiert, die die Männer zeigen, wie sie Maria über die Brüstung heben. Zwei von ihnen trugen sie über einen Vorsprung, bevor sie sie mit dem Kopf voran von der Brücke stießen. In dem Moment, in dem sie fiel, war panisches Geschrei zu hören; einer der Männer rief: „Oh shit!“, als ihm bewusst wurde, dass sie ungesichert war. Auffällig ist, dass das Seil noch auf der Brücke lag, was darauf hindeutet, dass es vor dem Sprung vergessen wurde.
Der Sturz führte dazu, dass Maria ungesichert etwa 40 Meter in die Tiefe fiel und sofort auf dem harten Boden aufschlug, was zu ihrem sofortigen Tod führte. Ihr Verlobter, der diese dramatischen Szenen mitansehen musste, war tief erschüttert. Die Militärpolizei nahm zunächst sechs Männer fest; zwei von ihnen versuchten, zu fliehen, wurden jedoch schnell von einem Hubschrauber lokalisiert und ebenfalls festgenommen.
Die Eisenbahnbrücke in Limeira, die seit ihrer Errichtung nie in Betrieb genommen wurde, zieht trotz des offiziellen Verbots von Rope-Jumping viele Abenteurer an. Ermittlerin Andrea Dantas Levy erklärte, dass die drei beschuldigten Männer wegen Totschlags angeklagt wurden, da sie ohne jegliche Genehmigung handelten und nicht berechtigt waren, an diesem Ort zu sein. Trotz des Verbots wird Rope-Jumping auf der Brücke nach wie vor von verschiedenen Tourenveranstaltern angeboten. Ähnliche tragische Vorfälle, wie der Monster-Truck-Unfall in Kolumbien, werfen Fragen zur Sicherheit auf.
Diese Tragödie hat in Brasilien große Bestürzung ausgelöst und wirft dringliche Fragen zur Sicherheit sowie zu den Praktiken der Abenteuerveranstalter auf. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen weiter, während die Öffentlichkeit auf weitere Informationen wartet. Ein weiterer Vorfall, der die Diskussion über Sicherheit im Luftverkehr anheizt, ist der Flugzeugunfall in Baden-Baden.
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Quellen: Bild, Rope Jumping: Mitarbeiter vergessen Seil – Männer stoßen 21-jährige Frau in den Tod, Seil vergessen – Brasilianerin stürzt beim Rope Jumping in den Tod
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