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Geheimdienst behauptet – Putin-Soldaten sollen tote Kameraden gegessen haben

Ukrainische Geheimdienstberichte werfen schwerwiegende Vorwürfe gegen russische Soldaten auf: In extremer Not sollen sie zu Kannibalismus gegriffen haben. Abgefangene Nachrichten dokumentieren eine alarmierende Versorgungskrise und psychische Zusammenbrüche an der Front.

Geheimdienst behauptet – Putin-Soldaten sollen tote Kameraden gegessen haben
depositphotos

Im Kontext des Ukraine-Kriegs gibt es alarmierende Berichte über die Versorgungslage der russischen Truppen. Ein Offizier aus dem Umfeld von Wladimir Putin warnte in abgefangenen Telegram-Nachrichten, dass seine Soldaten möglicherweise beginnen könnten, sich gegenseitig zu essen. Die ukrainische Militäraufklärung hat bereits mutmaßliche Fälle von Kannibalismus dokumentiert.

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Die ukrainischen Geheimdienste erheben schwere Vorwürfe gegen die russischen Streitkräfte. Laut diesen Informationen sollen Soldaten an der Front aus extremer Not zu Kannibalismus gegriffen haben. Die Kiewer Behörden berichten von mindestens fünf dokumentierten Vorfällen innerhalb der russischen Truppen, die auf einen „vollständigen Zusammenbruch der Versorgungsstrukturen“ zurückzuführen sind, wie das britische Boulevardportal berichtet. Diese Situation wird auch im Artikel über die Ukrainische Verteidigung thematisiert.

Hintergrund der Vorwürfe

Die Vorwürfe sind besonders brisant, da im Ukraine-Krieg auf beiden Seiten Propaganda eingesetzt wird, um den Gegner zu schwächen. Die Echtheit der Anschuldigungen lässt sich häufig nicht unabhängig verifizieren.

Details zu den Vorfällen

Die ukrainische Militäraufklärung hat drastische Anschuldigungen gegen die russischen Streitkräfte erhoben. Nach Angaben der ukrainischen Behörden existieren Beweise für mindestens fünf separate Vorfälle, in denen Soldaten an der Front aus extremer Not zu Kannibalismus gegriffen haben. Die Belege stammen aus abgefangenen Audiodateien und Bildmaterial, das von ukrainischen Cyber-Experten aus dem Nachrichtendienst Telegram extrahiert wurde.

Ukrainische Analysten führen die Vorfälle auf schwere psychische Zusammenbrüche und extreme Unterversorgung während der Wintermonate zurück. Die schwierigen Bedingungen an der Front, kombiniert mit unzureichenden Nahrungsrationen, hätten einzelne Soldaten offenbar in verzweifelte Situationen getrieben.

Ein erschreckender Einzelfall

Ein besonders gravierender Vorfall betrifft einen Soldaten mit dem russischen Spitznamen „Khromoy“ (Deutsch: „der Humpelnde“), der angeblich in einem Kellerraum nahe Myrnohrad in der Donezk-Region aufgegriffen wurde, nachdem er zwei Kameraden getötet hatte. In durchgesickerten Telegram-Gesprächen berichtete ein erschütterter Offizier seinem Kommandeur von der makabren Szene.

„Kurz gesagt, ein Kamerad hat zwei andere getötet und er hat versucht – er schnitt ein Bein ab und versuchte bereits, einen von ihnen zu essen“, so die abgefangene Nachricht.

Als der Vorgesetzte nachfragte, ob die Einheit ausreichend versorgt werde, folgte eine beunruhigende Antwort. Der Offizier warnte eindringlich: „Unsere werden auch bald anfangen, sich gegenseitig zu essen. Alle Jungs sind abgemagert.“

Maßnahmen gegen Kannibalismus

Weitere abgefangene Nachrichten dokumentieren einen umfassenden Verfall der Disziplin und Moral in den betroffenen Einheiten. Ein Angehöriger der russischen Streitkräfte äußerte seine Beschwerde darüber, dass er gezwungen wurde, einen Unterstand mit einem Kameraden zu teilen, der nach eigenen Angaben einen Leichnam verzehrt hatte.

In einem anderen Fall wurde ein Kommandeur dabei aufgezeichnet, wie er einen Untergebenen anwies, das Essen toter ukrainischer Soldaten zu unterlassen. Er hätte stattdessen schlicht „nach Essen fragen“ sollen, so der Vorgesetzte in der abgefangenen Kommunikation. Besonders bemerkenswert ist ein Fall aus einer motorisierten Schützenbrigade, wo der Stabschef einen offiziellen militärischen Befehl herausgab, der Kannibalismus explizit untersagte.

Überprüfung der Beweise

Unabhängige Fachleute haben das von ukrainischer Seite vorgelegte Bildmaterial einer eingehenden Prüfung unterzogen. Laut Berichten kam spezialisierte Software zur KI-gestützten Bilderkennung zu dem Ergebnis, dass die Aufnahmen nicht nachträglich bearbeitet oder verfälscht wurden.

Ein auf Kriegsverletzungen spezialisierter Chirurg analysierte die sichtbaren Wunden an den Leichnamen und stellte fest, dass die Verletzungen durch scharfe Klingen verursacht wurden, was sich deutlich von typischen Kampfverletzungen unterscheidet.

Moskau hat die ukrainischen Anschuldigungen entschieden zurückgewiesen und bezeichnet die Berichte als „Propaganda“ und „Erfindungen“.

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Bildquelle: depositphotos

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