Eine Frau wurde auf einer Landstraße in Rumänien von der Polizei angehalten, nachdem sie mit einer Geschwindigkeit von 176 km/h unterwegs war. Ihre überraschende Erklärung für das überhöhte Tempo sorgte für Aufsehen: Sie habe sich um ihren Kuchen im Ofen gesorgt.
In der Zeit vor dem orthodoxen Osterfest rechtfertigte die Fahrerin ihr schnelles Fahren mit der Angst, ihr traditioneller Osterkuchen könnte verbrennen. Laut Polizei war sie auf einer engen Landstraße im Südosten des Landes viel zu schnell unterwegs. Bei der Kontrolle erklärte sie den Beamten, dass sie sich beeilen müsse, um den Kuchen rechtzeitig aus dem Ofen zu holen.
Polizei reagiert auf die Ausrede
Die Polizei kommentierte die Situation mit den Worten, die Fahrerin habe „die Grenzen der Physik ausgetestet“ und versucht, ihr Verhalten mit einem „kulinarischen Drama“ zu rechtfertigen. Der Kuchen, um den es ging, ist der traditionelle „Cozonac“, ein Hefekuchen, der in Rumänien zu Ostern häufig serviert wird und mit Rosinen oder Nüssen gefüllt ist.
Konsequenzen für die Raserin
Die Frau muss nun mit einer Geldstrafe von über 1800 Lei, was etwa 350 Euro entspricht, rechnen. Die Polizei stellte fest, dass dieser Betrag ausreichen würde, um „20 fertig gebackene Cozonacs in Premium-Qualität“ zu kaufen. Darüber hinaus wurde ihr für einen Zeitraum von vier Monaten der Führerschein entzogen, sodass sie nun „als Fußgängerin genug Zeit hat, alle Geheimnisse der Bäckerei zu erlernen“.
Die orthodoxen Christen in Rumänien feiern an diesem Wochenende Ostern, eine Woche nach den katholischen und protestantischen Gemeinden.
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