Die spanische Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen, der beschuldigt wird, eine Urlauberin auf Mallorca vergewaltigt zu haben. Laut einer Pressemitteilung der Nationalpolizei ereignete sich der Vorfall bereits am Sonntag, dem 10. Mai.
Die betroffene Frau war in den frühen Morgenstunden nach einer Partynacht an der belebten Paseo Marítimo in Palma unterwegs, als der Fahrer eines Lieferwagens neben ihr anhielt und sie gewaltsam in das Fahrzeug zog.
Der Verdächtige soll mit hoher Geschwindigkeit davongefahren sein, während er die Frau im Auto vergewaltigte. Als das Fahrzeug an einer roten Ampel zum Stehen kam, gelang es der Frau, auf ihre missliche Lage aufmerksam zu machen und zu fliehen. Sie informierte anschließend die Polizei und gab den Beamten das Kennzeichen des Lieferwagens, was den Ermittlern half, den mutmaßlichen Täter schnell zu identifizieren.
Erneuter Vorfall auf der beliebten Urlaubsinsel
Über das Alter und die Nationalität des Verdächtigen sowie der Urlauberin wurden von den Behörden keine Informationen veröffentlicht. Mehrere britische Medien berichteten jedoch, dass es sich bei dem Opfer um eine britische Touristin handeln soll.
Erst zu Beginn des Monats gab es einen ähnlichen Vorfall auf Mallorca: Eine andere Urlauberin wurde mutmaßlich von zwei Männern mit K.o.-Tropfen betäubt und anschließend in ihrem Fahrzeug vergewaltigt. Dank der genauen Beschreibung der Frau konnten die Polizei die Verdächtigen schnell ausfindig machen und festnehmen. Die betroffene Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die wiederholten Berichte über sexuelle Übergriffe auf Mallorca werfen ein besorgniserregendes Licht auf die Sicherheit von Touristen auf der beliebten Ferieninsel. Auch andere Vorfälle, wie der tragische Vorfall in Leipzig, zeigen, dass die Sicherheit in öffentlichen Räumen ein wichtiges Thema ist.
- Die Polizei hat den Verdächtigen festgenommen.
- Die Tat ereignete sich in der Nacht nach einer Partynacht.
- Die Urlauberin konnte entkommen und informierte die Polizei.
- Ähnliche Vorfälle haben in der Vergangenheit bereits stattgefunden, wie der Fall des verschwundenen 14-Jährigen in Bayern.
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Quellen: t-online, Der Spiegel