In den letzten Jahren sind in den USA mehrere Personen mit Verbindungen zu Verteidigungs- und Atomprogrammen verschwunden oder verstorben. Eine dieser Personen ist Melissa Casias, die seit 2025 als vermisst galt. Nun wurde ihre Leiche in New Mexico gefunden.
Leichnam von Melissa Casias entdeckt
Die 54-jährige Mitarbeiterin des Los Alamos National Laboratory wurde in einem abgelegenen Bereich des Carson National Forest aufgefunden. Ein Wanderer entdeckte die Überreste, die laut Polizei in der Nähe einer Waffe lagen. Der ehemalige Mordermittler Thomas McNally, der im Auftrag der Familie Casias tätig war, berichtete, dass die Leiche an einen Baum gelehnt und bis auf eine Schusswunde am Kopf unversehrt war. Die genaue Todesursache wird derzeit untersucht.
Verschwinden und Ermittlungen
Melissa Casias wurde zuletzt am 26. Juni 2025 gesehen, als sie nach einem Besuch bei ihrer Tochter nicht zur Arbeit zurückkehrte. Ihre Familie fand später heraus, dass sie ihre persönlichen Gegenstände, darunter Geldbörse, Ausweis und Mobiltelefone, in ihrem Haus in Ranchos de Taos zurückgelassen hatte. Dies führte zu einer Vermisstenanzeige und einer umfangreichen Suche durch die New Mexico State Police.
Familie und Ermittler äußern sich
Die New Mexico State Police haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet, die weiterhin aktiv ist. McNally äußerte den Verdacht, dass Casias möglicherweise vor jemandem geflohen sei, als sie verschwand. In einer Erklärung der Familie nach der Auffindung der Leiche wurde betont, dass sie in einem Gebiet entdeckt wurde, das zuvor bereits durchsucht worden war. Die Familie plant, weiterhin nach Antworten und Gerechtigkeit zu suchen. Der Fall erinnert an andere Vorfälle, wie Wohin verschwanden die Spur und der 14-Jährige in Bayern?, die ebenfalls Fragen aufwerfen.
Zusammenhang mit anderen Fällen
Der Fall von Melissa Casias ist nicht isoliert. In den letzten Jahren gab es mehrere ähnliche Vorfälle, bei denen Personen mit Verbindungen zu US-Verteidigungs- und Atomprogrammen verschwanden oder unter mysteriösen Umständen starben. Einige dieser Todesfälle wurden als Selbstmorde eingestuft, während andere weiterhin Spekulationen und Verschwörungstheorien hervorrufen. Auch US-Bürgermeisterin unter Verdacht: Verbindungen zu chinesischen Spionageaktivitäten sind Teil dieser besorgniserregenden Entwicklungen.
Die New Mexico State Police drücken ihr tiefstes Mitgefühl für die Familien von Casias und Mondragon in dieser schwierigen Zeit aus.
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Quellen: n-tv