In den Schweizer Alpen kam es zu einem schweren Unglück, bei dem ein deutscher Extremsportler beim Wingsuit-Fliegen ums Leben kam. Der 47-jährige Mann, der aus der Region Kremmen in Brandenburg stammt, verunglückte am Freitag im Gebiet Vättis, oberhalb von Bad Ragaz.
Wie die örtlichen Behörden berichteten, startete der Mann um kurz nach 17:00 Uhr zusammen mit einem 37-jährigen Landsmann von einer Höhe von etwa 2080 Metern. Er war der Erste, der absprang, doch stürzte er kurz darauf ab. Die alarmierte Flugrettung konnte bei der Bergung nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von der Staatsanwaltschaft eingehend untersucht.
Wingsuits sind spezialisierte Anzüge, die durch Stoffverbindungen zwischen Rumpf, Armen und Beinen eine flügelartige Struktur bilden. Diese Form des Fliegens zählt zu den besonders riskanten Extremsportarten. Erst am Vortag war ein weiterer Mann bei einem ähnlichen Wingsuit-Flug in der Schweiz tödlich verunglückt.
Die Beliebtheit des Wingsuit-Fliegens hat in den letzten Jahren zugenommen, jedoch birgt diese Sportart erhebliche Gefahren. Die hohe Geschwindigkeit und die Notwendigkeit präziser Manöver in der Luft stellen eine große Herausforderung dar. Daher raten die Behörden zu äußerster Vorsicht und umfassender Vorbereitung, bevor man sich in diese gefährliche Sportart begibt. Auch die Frage nach der Sicherheit im Extremsport bleibt relevant.
Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache sind noch im Gange. Dieser tragische Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit im Extremsport auf und erinnert an die Risiken, die mit solchen Aktivitäten verbunden sind.
Quellen: Focus, krone
Bildquelle: Wingsuiting via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)