Geheime Luftangriffe der Emirate auf Iran: Teheran reagiert mit Raketen
12.05.2026, 10:47 Uhr
Im Verlauf des mehrwöchigen Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat Teheran fast 3000 Drohnen und Raketen gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eingesetzt. Neueste Berichte deuten darauf hin, dass die VAE ebenfalls militärisch aktiv wurden und einen Angriff auf eine iranische Ölraffinerie verübten.
Wie aus einem Bericht hervorgeht, haben die VAE Luftangriffe im Iran durchgeführt, wobei eine Raffinerie auf der iranischen Insel Lawan zu den Zielen gehörte. Diese Informationen stammen von mehreren anonymen Quellen und wurden in einem Artikel veröffentlicht.
Der Angriff fand Anfang April statt, zeitgleich mit der Verkündung eines Waffenstillstands durch Präsident Trump nach einer fünf Wochen andauernden Luftkampagne. Unklar bleibt, ob die Feuerpause bereits in Kraft trat oder noch bevorstand. Der Angriff führte zu einem Großbrand, der einen Großteil der Raffinerie für mehrere Monate außer Betrieb setzte.
Reaktionen und Auswirkungen
Die VAE haben sich bislang nicht zu den Luftangriffen geäußert. Der Iran bestätigte lediglich, dass die Raffinerie Ziel eines Angriffs wurde. In der Folge reagierte Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf die Emirate sowie Kuwait. Diese Angriffe sind Teil eines größeren Konflikts, der auch in der Analyse von Iran und die USA thematisiert wird.
Berichten zufolge war die US-Regierung über die Angriffe der Emirate nicht verärgert, da die Feuerpause noch in der Anfangsphase war. Vielmehr wurde in Washington positiv zur Kenntnis genommen, dass die VAE sich aktiv an der Militärkampagne gegen den Iran beteiligten.
Militärische Kapazitäten der VAE
Die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen über eine moderne Luftwaffe, die mit westlichen Kampfjets ausgestattet ist. Neben F-16-Jets stehen den Piloten auch französische Mirage-Jets zur Verfügung.
Seit Beginn des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite sind die VAE wiederholt Ziel iranischer Angriffe geworden. Insgesamt feuerten die iranischen Streitkräfte mindestens 2800 Raketen und Drohnen auf die Emirate ab, was zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr und im Tourismussektor führte. Diese Entwicklungen sind auch im Kontext der Frage zu betrachten, wie hohe Spritpreise die Meinung der Amerikaner zum Iran-Konflikt beeinflussen.
Die Situation bleibt angespannt, während die internationalen Beziehungen in der Region weiterhin von Unsicherheiten geprägt sind. Die steigenden Gaskosten sind ebenfalls ein Faktor, der die Dynamik des Konflikts beeinflusst.
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Quellen: n-tv, de.marketscreener
Bildquelle: depositphotos