Wer an Pfingsten in Sachsen unterwegs ist, sollte sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Autobahn GmbH des Bundes warnt vor Staus und Engpässen, insbesondere auf der A4 und der A72. Baustellen auf diesen Strecken führen dazu, dass in bestimmten Abschnitten je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht.
Verkehrsaufkommen und Stauprognosen
Das Feiertagswochenende bringt eine hohe Verkehrsdichte mit sich, da Pendler und Reisende aufeinandertreffen. Am Freitagnachmittag, dem 22. Mai, wird mit dem ersten größeren Verkehrsaufkommen gerechnet, wenn der Berufsverkehr auf den Reiseverkehr trifft. Auch am Samstag bleibt die Verkehrslage angespannt, während am Pfingstsonntag eine Entspannung zu erwarten ist. Am Pfingstmontag hingegen wird erneut mit einem Anstieg des Rückreiseverkehrs gerechnet.
Baustellen und deren Auswirkungen
Die A4 ist besonders betroffen von Baustellen, die sich zwischen Görlitz und Eisenach erstrecken. Betroffene Abschnitte sind unter anderem:
- zwischen Limbach-Oberfrohna und Chemnitz-Glösa
- zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West
- am Autobahnkreuz Chemnitz
- in östlicher Richtung zwischen Ohorn und Salzenforst
Auf der A72 zwischen der Anschlussstelle Rötha und dem Autobahnkreuz Leipzig steht ebenfalls nur ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Zudem kann es zwischen den Anschlussstellen Zwickau-Ost und Zwickau-West aufgrund von Brückensanierungsarbeiten zu weiteren Verzögerungen kommen. Die Verkehrsführung wurde jedoch so gestaltet, dass der Verkehr trotz der Bauarbeiten weitgehend stabil fließen kann. Weitere Informationen zu aktuellen Verkehrsänderungen finden Sie in unserem Artikel über einzelne Vorfälle in der Region.
Tipps für Reisende
Reisende sollten ausreichend Zeit einplanen und sich auf dichten Verkehr einstellen, insbesondere auf den Strecken zu regionalen Erholungsgebieten. Eine frühzeitige Abfahrt kann helfen, Staus zu vermeiden. Außerdem sind wichtige finanzielle Anpassungen ab Mai 2026 zu beachten, die möglicherweise Auswirkungen auf die Reiseplanung haben könnten.
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Quellen: t-online, diesachsen, blick
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