Nachrichten für Oldenburg und die Region

Aktuelles Echo
ICE-Agenten schießen in der Bronx auf Fahrzeug: Mann verletzt, Kind bleibt unversehrt ICE-Agenten schießen in der Bronx auf Fahrzeug: Mann verletzt, Kind bleibt unversehrt Vor 15 Minuten Einsatz von KI im Wahlkampf: Republikaner setzen auf neue Strategien vor den Midterms Einsatz von KI im Wahlkampf: Republikaner setzen auf neue Strategien vor den Midterms Vor 17 Minuten Besorgniserregender Anstieg der Schulabgänger ohne Abschluss in Deutschland Besorgniserregender Anstieg der Schulabgänger ohne Abschluss in Deutschland Vor 21 Minuten Koalition erzielt Einigung zur Tabaksteuererhöhung nach internen Auseinandersetzungen Koalition erzielt Einigung zur Tabaksteuererhöhung nach internen Auseinandersetzungen Vor 28 Minuten Söder kündigt drastische Veränderungen im Länderfinanzausgleich an Söder kündigt drastische Veränderungen im Länderfinanzausgleich an Vor 31 Minuten Zehn Menschen sterben bei gewaltsamem Vorfall in Gefängnis von Mazatlán Zehn Menschen sterben bei gewaltsamem Vorfall in Gefängnis von Mazatlán Vor 40 Minuten BMW zieht Dienstwagenangebot für neuen Landtagspräsidenten zurück – Auswirkungen für Sachsen-Anhalt BMW zieht Dienstwagenangebot für neuen Landtagspräsidenten zurück – Auswirkungen für Sachsen-Anhalt Vor 43 Minuten Tod eines Rekruten bei Sportausbildung der Bundeswehr in Mittenwald Tod eines Rekruten bei Sportausbildung der Bundeswehr in Mittenwald Vor 47 Minuten Schröders Besuch in Moskau: Politische Reaktionen auf seine Teilnahme an Putins Feier Schröders Besuch in Moskau: Politische Reaktionen auf seine Teilnahme an Putins Feier Vor 51 Minuten Aufregung um Kimberly Guilfoyle: 100.000 Dollar Forderung entfacht politischen Streit Aufregung um Kimberly Guilfoyle: 100.000 Dollar Forderung entfacht politischen Streit Vor 1 Stunde

21-Jähriger erhält 15 Jahre Haft für Anschlagspläne auf Konzert in Wien

Ein Wiener Geschworenengericht verurteilt einen 21-Jährigen zu 15 Jahren Haft wegen geplanter Anschläge auf ein Taylor-Swift-Konzert. Der Angeklagte gestand, seine Taten aus Ruhmsucht für den IS geplant zu haben.

21-Jähriger erhält 15 Jahre Haft für Anschlagspläne auf Konzert in Wien
Aciarium via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Wien: 21-Jähriger verurteilt wegen Anschlagsplänen auf Konzert von Taylor Swift

Ein Geschworenengericht in Wien hat einen 21-jährigen Mann schuldig gesprochen, einen Anschlag auf ein Konzert von Taylor Swift geplant zu haben. Der Angeklagte, der österreichische Wurzeln mit nordmazedonischem Hintergrund aufweist, erhielt eine Haftstrafe von 15 Jahren. Das Gericht stellte fest, dass er im August 2024 vorhatte, die Fans des US-Stars vor dem Ernst-Happel-Stadion in Wien anzugreifen.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Darüber hinaus wurde ihm vorgeworfen, einen anderen Islamist unterstützt zu haben, der 2024 in Mekka im Rahmen eines Messerangriffs saudi-arabische Sicherheitskräfte verletzte. Diese Unterstützung wurde als Beihilfe zum versuchten Mord angesehen. Ein 21-jähriger Mitangeklagter wurde für seine Beteiligung in diesem Fall zu 12 Jahren Haft verurteilt.

Geständnis und Reue des Hauptangeklagten

Im Verlauf des Verfahrens zeigte der Hauptangeklagte Reue und äußerte Bedauern über seine Taten. Sein Mitangeklagter äußerte, dass er dankbar für die Zeit in Haft sei, da sie ihm eine Chance zur persönlichen Neuausrichtung gegeben habe. Er appellierte an das Gericht, ihm eine zweite Chance zu gewähren.

Der Hauptangeklagte gab im Prozess zu, dass seine Motivation für die Anschlagspläne eine Sucht nach Ruhm war, um als Held bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anerkannt zu werden. Er hatte überlegt, Messer, einen Lastwagen und eine Bombe einzusetzen. Ermittlungen ergaben, dass die Vorbereitungen für den Bau einer Schrapnell-Bombe bereits weit fortgeschritten waren.

Festnahme und Absage der Konzerte

In der gleichen Zeit befand sich Taylor Swift auf ihrer erfolgreichen „Eras-Tour“. Trotz der Enttäuschung vieler Fans feierten diese in der Wiener Innenstadt.

Planung einer Anschlagsserie und Motivation

Die Anklage war schwerwiegend, da den Angeklagten die Bildung einer Terrorzelle vorgeworfen wurde. Zusammen mit einem in Saudi-Arabien inhaftierten Komplizen hatten sie eine Anschlagsserie in Mekka, Dubai und Istanbul geplant. Während der Verdächtige in Mekka einen Anschlag durchführte, reisten die beiden Angeklagten nach Dubai und Istanbul, ließen ihre Pläne jedoch in letzter Minute fallen.

Ursprünglich wollten die Angeklagten einen muslimischen Aufstand auslösen, da die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien nicht als strikt muslimisch galten. Nach seiner Rückkehr aus Dubai suchte der Hauptangeklagte nach neuen Zielen und entschied sich schließlich für das Konzert von Swift.

Reaktionen auf die Urteile

Nach der Festnahme und der Absage der Konzerte hielt sich Taylor Swift zwei Wochen lang zurück. In dieser Zeit führte sie fünf ausverkaufte Konzerte in London auf. Später erklärte sie auf Instagram, dass sie aus Vorsicht geschwiegen habe, bis die Konzerte in London vorbei waren. Die Absagen hätten in ihr ein Gefühl der Angst und Schuld hervorgerufen, da viele Menschen die Shows besuchen wollten. Gleichzeitig drückte sie ihre Dankbarkeit gegenüber den Behörden aus, die dafür sorgten, dass es keine Opfer gab.

Die Verteidigerin des Hauptangeklagten, Anna Mair, wies in ihrer Reaktion auf das Urteil auf einen anderen Richterspruch hin. In diesem Fall wurde ein Islamist wegen der Tötung eines 14-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie betonte, dass die Geschworenen während des Prozesses in Wiener Neustadt objektiv agierten, jedoch die Thematik der extremistischen Einstellungen in den Köpfen der Menschen präsentierte.


Quellen: n-tv, Handelsblatt

Bildquelle: Aciarium via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.