Am Flughafen München kam es am Morgen zu einer einstündigen Unterbrechung des Flugverkehrs, da möglicherweise Drohnen im Luftraum gesichtet wurden. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art.
Nach Angaben eines Flughafensprechers wurde der Flugverkehr kurz nach 9 Uhr eingestellt, während Starts und Landungen ausgesetzt wurden. Der Alarm wurde jedoch gegen 10.05 Uhr wieder aufgehoben. Die Check-in-Vorgänge sowie die Sicherheitskontrollen blieben von der Sperrung unberührt, wie lokale Medien berichteten.
Der Anlass für die Sperrung war eine Meldung von zwei Piloten, die verdächtige Beobachtungen gemacht hatten. In Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung reagierten die Sicherheitsbehörden, indem sie die Start- und Landebahnen sperrten und den Flugbetrieb vorübergehend einstellten. Die Bundespolizei erklärte, dass die Situation anschließend überprüft wurde. Bei der Suche nach möglichen Drohnen kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Wiederholte Drohnenvorfälle im Herbst
Der Flughafen München ist nach Frankfurt am Main der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und ein bedeutendes Drehkreuz für die Lufthansa.
In den letzten Monaten wurden immer wieder Drohnenflüge über sicherheitsrelevanten Einrichtungen in mehreren EU- und NATO-Staaten gemeldet. Auch der Flughafen München sowie andere deutsche Flughäfen mussten aufgrund von Drohnenalarmen mehrfach gesperrt werden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigte daraufhin die Einrichtung eines Drohnenabwehrzentrums sowie eine Verschärfung der Luftsicherheitsgesetze an. Zudem hat der MDR drei Jahre Pause bei neuen „Tatort“- und „Polizeiruf“-Episoden eingelegt, was die Diskussion über Sicherheitsmaßnahmen weiter anheizt.
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Quellen: tagesschau
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