In Nordrhein-Westfalen haben Polizeikräfte mehrere Objekte in zwei Städten durchsucht, während auch in Niedersachsen Ermittlungen stattfinden. Diese Razzia richtet sich gegen Personen aus dem Rockermilieu und steht im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Waffen- und Drogenhandel.
Durchsuchungen in mehreren Städten
Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat aufgrund von Durchsuchungsbeschlüssen der Staatsanwaltschaft Essen mehrere Gebäude in Gelsenkirchen, Gladbeck und Steinfeld untersucht. Insgesamt waren neun Objekte betroffen, darunter vier in Gelsenkirchen, vier in Gladbeck und eines in Niedersachsen.
Verdächtige aus dem Rockermilieu
Nach Angaben der Ermittler richtet sich das Verfahren gegen acht Männer, die Verbindungen zu Rockergruppen haben. Laut Berichten sollen mehrere Verdächtige auch Mitglieder der Hells Angels sein.
Aktueller Stand der Ermittlungen
Bislang wurden keine Festnahmen gemeldet. Der Einsatz dauert weiterhin an, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Kriminalpolizei sowie Spürhunde sind im Einsatz, um in den durchsuchten Objekten nach Drogen und Waffen zu suchen. Bei den betroffenen Objekten handelt es sich um acht Wohnadressen und eine Geschäftsadresse. Zudem gibt es Berichte über einen Fall, der mit einem 14-Jährigen in Bayern in Verbindung stehen könnte.
Umfang des Polizeieinsatzes
Die Polizei hat keine genauen Angaben zur Anzahl der eingesetzten Beamten gemacht. Berichten zufolge sind jedoch mehr als 250 Einsatzkräfte beteiligt, darunter mehrere Spezialeinsatzkommandos. Auch Maßnahmen gegen Schwarzarbeit in der Paketbranche wurden in diesem Zusammenhang erwähnt.
„Wir nehmen die Ermittlungen sehr ernst und setzen alles daran, die Hintergründe aufzuklären“, sagte ein Polizeisprecher.
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Quellen: n-tv