In Alsbach-Hähnlein, einem kleinen Ort in Südhessen, ereignete sich am Dienstagnachmittag eine tragische Unglücksfälle. Ein zehnjähriger Junge hat beim Rangieren eines Kleintransporters seine 39-jährige Mutter erfasst, die daraufhin verstarb.
Am Mittwochmittag besuchte ein Reporter die Unglücksstelle, wo eine Kerze für die verstorbene Frau brannte. Nachbarn äußerten sich betroffen:
„Es ist so tragisch. Die arme Mutter, der arme Junge …“
Der Vorfall ereignete sich gegen 15:30 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Straße, wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Mutter und ihr Sohn befanden sich auf ihrem Privatgrundstück, um Gartenarbeiten durchzuführen. Der Junge versuchte, den im Hof geparkten Kleintransporter umzuparken, verlor jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug.
Die Mutter griff ein, wurde jedoch vom Fahrzeug erfasst und erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Nach Informationen vor Ort versuchte ein Nachbar, die Frau zu reanimieren.
Nach dem Zusammenstoß durchbrach der Junge mit dem Kleintransporter das Hoftor und stieß gegen ein geparktes Auto. Glücklicherweise blieb der Zehnjährige körperlich unversehrt.
Ursache des Unfalls unklar
Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt erklärte:
„Derzeit gibt es keinen Hinweis auf einen technischen Defekt. Aber auch das lassen wir durch einen Sachverständigen aktuell prüfen.“
Die Polizei hat ebenfalls Ermittlungen aufgenommen. In einem ähnlichen Vorfall in NRW kam es kürzlich zu einem tragischen Unglück.
Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein, in der rund 9000 Menschen leben, ist von diesem Vorfall stark betroffen. Ein aktueller Fall in Leipzig zeigt, wie schnell solche Tragödien geschehen können. Auch ein schockierender Vorfall in Frankreich hat die Öffentlichkeit erschüttert.
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