Ein tragisches Unglück ereignete sich auf der Zugspitze, als ein 19-jähriger Deutscher während einer Bergtour vor den Augen seines Freundes tödlich verunglückte.
Wanderung zum Sonnenaufgang endet in Tragödie
Die beiden jungen Männer hatten sich vorgenommen, den Sonnenuntergang während des Aufstiegs zu genießen und den Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu erleben. Am Donnerstagabend, gegen 19:30 Uhr, begaben sich der 19-Jährige aus dem Landkreis Paderborn und ein 19-jähriger Ukrainer von der Talstation in Ehrwald auf den Weg zur Zugspitze. Ihr Equipment bestand lediglich aus Wanderschuhen, Stirnlampen und Grödeln.
Sturz während des Abstiegs
Gegen 3 Uhr in der Nacht, als sie sich etwa auf halber Strecke des Klettersteigs „Stopselzieher“ befanden, rutschte der Deutsche auf einem Schneefeld aus und stürzte etwa 250 Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.
Rettungsmaßnahmen
Nach dem Sturz setzte der Begleiter sofort einen Notruf ab. Der Ukrainer konnte von der Bergrettung Ehrwald sowie der Besatzung des Notarzthubschraubers Alpine Air Ambulance Liechtenstein unverletzt geborgen werden. Der tödlich verunglückte Bergsteiger wurde durch einen Alpin-Polizisten und ein Mitglied der Bergrettung Ehrwald zusammen mit dem Team des Polizeihubschraubers „Libelle“ geborgen und ins Tal gebracht. Diese Tragödie erinnert an andere Vorfälle, wie den Flugzeugunfall in Baden-Baden, bei dem ebenfalls ein Leben verloren ging.
Die Tragödie auf Deutschlands höchstem Berg wirft Fragen zur Sicherheit beim Bergsteigen auf, insbesondere in Bezug auf die notwendige Ausrüstung und die Gefahren, die mit solchen Unternehmungen verbunden sind. Ähnliche Fragen wurden auch in einem anderen Fall aufgeworfen, als ein 14-Jähriger in Bayern verschwand. Wohin verschwanden die Spur und der 14-Jährige in Bayern?
In der Region gab es auch tragische Vorfälle, wie das Unglück in Rheinland-Pfalz, bei dem ein Klinik-Chef bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.
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Quellen: Bild
Bildquelle: Maksym Kozlenko via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)