Nachrichten für Oldenburg und die Region

Aktuelles Echo
So kurz vor dem Abflug: Tragisches Schicksal eines Urlaubers am Flughafen Mallorca So kurz vor dem Abflug: Tragisches Schicksal eines Urlaubers am Flughafen Mallorca Vor 7 Stunden Trauer um Prinzessin Zariah: Verlust im brunei’schen Königshaus Trauer um Prinzessin Zariah: Verlust im brunei’schen Königshaus Vor 7 Stunden Tankstellenpreise in Bayern: Warum die Zwölf-Uhr-Regel gescheitert ist Tankstellenpreise in Bayern: Warum die Zwölf-Uhr-Regel gescheitert ist Vor 7 Stunden Wrestling-Unfall in Mexiko: Ringrichter stirbt nach verbotenen Griff – Oldenburger Echo Wrestling-Unfall in Mexiko: Ringrichter stirbt nach verbotenen Griff – Oldenburger Echo Vor 7 Stunden Nach 46 Jahren: Ende der traditionsreichen Krimiserie „Ein Fall für zwei“ Nach 46 Jahren: Ende der traditionsreichen Krimiserie „Ein Fall für zwei“ Vor 9 Stunden Tragischer Verlust: Topmodel Giane Alves stirbt überraschend im Alter von 32 Jahren Tragischer Verlust: Topmodel Giane Alves stirbt überraschend im Alter von 32 Jahren Vor 9 Stunden Baupreise in Deutschland zeigen deutliche Steigerung im Jahresvergleich Baupreise in Deutschland zeigen deutliche Steigerung im Jahresvergleich Vor 9 Stunden Anne Carson: Kanada feiert ihre Nobelpreisauszeichnung für literarische Innovation. Anne Carson: Kanada feiert ihre Nobelpreisauszeichnung für literarische Innovation. Vor 9 Stunden Vorwürfe gegen Ex-BVB-Manager: 29 Betroffene äußern sich zu vergangenen Übergriffen Vorwürfe gegen Ex-BVB-Manager: 29 Betroffene äußern sich zu vergangenen Übergriffen Vor 9 Stunden Strategische Offensive: Deutsches Heer erhält neue Marschflugkörper für Einsatzbereitstellung Strategische Offensive: Deutsches Heer erhält neue Marschflugkörper für Einsatzbereitstellung Vor 9 Stunden

Künstliche Intelligenz als Treiber von Online-Betrug: Verbraucher verlieren Milliarden

Moderne Betrugsmaschen kosten Verbraucher in Deutschland jährlich rund zehn Milliarden Euro. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Phishing, Deepfakes und Fake Shops immer häufiger zur Verunsicherung führen und mindestens jeder vierte Deutsche betroffen ist.

Künstliche Intelligenz als Treiber von Online-Betrug: Verbraucher verlieren Milliarden
KI-generiert / KI-generiert

Aktuelle Entwicklungen im Bereich des Online-Betrugs zeigen alarmierende Ausmaße. Betrügerische Machenschaften, die durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt werden, haben in Deutschland im Jahr 2025 einen Schaden von rund 10 Milliarden Euro verursacht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass digitale Betrugsmaschen immer raffinierter und gefährlicher werden.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Raffinierte Betrugsmaschen im digitalen Raum

Die Methoden der Betrüger sind vielfältig und reichen von Phishing-Attacken über Deepfakes bis hin zu KI-gestützten Cyberangriffen. Eine aktuelle Umfrage der Schufa zeigt, dass mindestens 25 Prozent der Deutschen bereits Opfer von Internetbetrug geworden sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Betroffenen um sechs Prozentpunkte gestiegen.

Die häufigsten Betrugsformen

Die Umfrageergebnisse belegen, dass Internetbetrug kein Randphänomen ist. Besonders häufig fallen Verbraucher auf sogenannte Fake Shops herein, die 36 Prozent der Befragten betreffen. Diese gefälschten Onlineshops bieten Waren an, die nie geliefert werden. Weitere verbreitete Betrugsformen sind:

  • Fake-Profile in sozialen Netzwerken: 25 Prozent
  • Phishing: 18 Prozent
  • Scamming: 18 Prozent

Beim Phishing versuchen Betrüger, über gefälschte E-Mails oder Webseiten an sensible Daten wie Passwörter oder Bankzugänge zu gelangen. Schützen Sie sich: Phishing-Mails und Fake-Anrufe aufdecken!

Scamming: Eine Definition

Scamming bezeichnet betrügerische Machenschaften, bei denen Täter Menschen täuschen, um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Typische Merkmale sind gefälschte Identitäten, Phishing-Mails und manipulierte Kontaktanbahnungen über soziale Netzwerke. In 58 Prozent der Fälle entsteht ein finanzieller Schaden, der oft erhebliche Folgen hat:

  • 45 Prozent der Betroffenen verlieren zwischen 100 und 1.000 Euro
  • 13 Prozent büßen bis zu 10.000 Euro ein
  • 6 Prozent verlieren mehr als 10.000 Euro

Zusätzlich verlieren 22 Prozent der Opfer persönliche Daten, 19 Prozent Zugangsdaten zu E-Mail-Accounts oder Online-Banking und 16 Prozent finanzielle Informationen wie Kreditkarten-Daten.

Die Rolle der Künstlichen Intelligenz im Betrug

Ein neues Risiko, das durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entsteht, ist der Identitätsdiebstahl. Laut der Umfrage haben bereits 69 Prozent der Befragten von KI-Identitätsbetrug gehört. Dabei erstellen Kriminelle täuschend echte Inhalte, wie gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen. Obwohl bisher nur 5 Prozent der Befragten selbst betroffen sind, rechnen Experten mit einem Anstieg dieser Betrugsform.

Besonders gefährliche Methoden

Die Befragten sehen folgende Methoden als besonders gefährlich an:

  • Voice-Cloning (50 Prozent): Künstliche Nachahmung von Stimmen, beispielsweise bei Anrufen
  • Deepfake-Videos (41 Prozent): Realistisch wirkende, aber manipulierte Videos
  • Desinformation über soziale Medien (41 Prozent)

Josephine Ackerman von der Schufa warnt, dass der Einsatz von KI dem Identitätsmissbrauch eine neue Dimension verleiht, wodurch Betrugsversuche glaubwürdiger und schwerer zu erkennen sind.

Strategien zum Schutz vor Betrug

Die Umfrage zeigt, dass viele Menschen sich überfordert fühlen. 69 Prozent der Befragten geben an, im Umgang mit KI-Betrug unsicher zu sein. Nur 29 Prozent trauen sich zu, entsprechende Angriffe zu erkennen. Dennoch gibt es eine Vielzahl von digitalen Schutztools, die helfen können, Betrugsversuche frühzeitig zu identifizieren:

  • Antivirus-Programme wie Microsoft Defender oder Malwarebytes
  • Link-Checker wie F-Secure Link Checker oder Scoredex
  • Browser-Erweiterungen wie Norton Safe Web oder McAfee WebAdvisor
  • Phishing-Dienste wie PhishTank
  • KI-Bilddetektoren wie Decopy.ai oder Illuminarty

Zusätzlich filtern integrierte Schutzmechanismen wie Microsoft SmartScreen viele gefährliche Inhalte bereits automatisch.

Verhaltensweisen zur Betrugsprävention

Technik allein reicht jedoch nicht aus. Kriminelle nutzen gezielt menschliches Vertrauen. Daher ist das eigene Verhalten entscheidend:

  • Prüfen Sie Absender sorgfältig.
  • Klicken Sie keine verdächtigen Links.
  • Geben Sie Internetadressen manuell ein.
  • Hinterfragen Sie auffällig günstige Angebote.
  • Kontrollieren Sie Impressum und Kontaktangaben.

Die Kombination aus technischen Hilfsmitteln und gesundem Misstrauen bietet den besten Schutz.

Fazit: Wachsamkeit als Schlüssel

Die Haltung gegenüber Künstlicher Intelligenz ist gespalten: Etwa die Hälfte der Befragten sieht sie positiv, die andere Hälfte kritisch. Ein gemeinsames Anliegen ist jedoch die Sorge vor Missbrauch. Umso wichtiger ist es, Warnsignale zu erkennen und richtig einzuordnen. Betrug beginnt oft unscheinbar und kann zu hohen finanziellen Schäden führen. Wer aufmerksam bleibt und verfügbare Schutzmaßnahmen nutzt, kann das Risiko jedoch erheblich reduzieren. Kaffeemaschinenhersteller Essenza: Insolvenzverfahren abgelehnt – Was bedeutet das für die Zukunft? und Deutsche Bürger denken überineue Wege zur Rentenreform nach.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.