Nachrichten für Oldenburg und die Region

Aktuelles Echo
Zehn Menschen sterben bei gewaltsamem Vorfall in Gefängnis von Mazatlán Zehn Menschen sterben bei gewaltsamem Vorfall in Gefängnis von Mazatlán Vor 5 Minuten BMW zieht Dienstwagenangebot für neuen Landtagspräsidenten zurück – Auswirkungen für Sachsen-Anhalt BMW zieht Dienstwagenangebot für neuen Landtagspräsidenten zurück – Auswirkungen für Sachsen-Anhalt Vor 8 Minuten Tod eines Rekruten bei Sportausbildung der Bundeswehr in Mittenwald Tod eines Rekruten bei Sportausbildung der Bundeswehr in Mittenwald Vor 11 Minuten Schröders Besuch in Moskau: Politische Reaktionen auf seine Teilnahme an Putins Feier Schröders Besuch in Moskau: Politische Reaktionen auf seine Teilnahme an Putins Feier Vor 16 Minuten Aufregung um Kimberly Guilfoyle: 100.000 Dollar Forderung entfacht politischen Streit Aufregung um Kimberly Guilfoyle: 100.000 Dollar Forderung entfacht politischen Streit Vor 28 Minuten Öffentliche Exekution eines Amokläufers in Texas: Ein beispielloser Fall Öffentliche Exekution eines Amokläufers in Texas: Ein beispielloser Fall Vor 2 Stunden Berngau: Zwei Tote nach Schüssen – Verdächtiger verhaftet Berngau: Zwei Tote nach Schüssen – Verdächtiger verhaftet Vor 2 Stunden Krankheitskosten in Deutschland 2024 überschreiten erstmals 500 Milliarden Euro Krankheitskosten in Deutschland 2024 überschreiten erstmals 500 Milliarden Euro Vor 18 Stunden Wie Hausbesitzer durch gezielte Tarifwahl bei Wärmepumpen sparen können Wie Hausbesitzer durch gezielte Tarifwahl bei Wärmepumpen sparen können Vor 18 Stunden Asiatische Verbandsführung stärkt Gianni Infantinos Position im Machtspiel. Asiatische Verbandsführung stärkt Gianni Infantinos Position im Machtspiel. Vor 18 Stunden

Panzerentwicklung: Optionen für schwangere Soldatinnen

Die Bundeswehr steht vor einer Reform ihrer Vorschriften, um Bürokratie abzubauen. Eine kuriose Regel besagt, dass der Schützenpanzer Puma für Schwangere tauglich entwickelt werden musste. Der Verteidigungsminister ruft Soldaten auf, weitere absurde Vorschriften zu melden.

Panzerentwicklung: Optionen für schwangere Soldatinnen
depositphotos

Berlin – Die Bundeswehr steht vor einer umfassenden Reform: Verteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) hat eine „Entbürokratisierungsagenda“ ins Leben gerufen, um das Leben der Soldaten durch 153 Maßnahmen zu erleichtern. Ziel ist es, überflüssige Regelungen, doppelte Befehle und die Papierflut zu reduzieren. Bis die Reformen jedoch umgesetzt werden, wird es noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Ein zentrales Anliegen ist es, herauszufinden, welche Vorschriften tatsächlich überflüssig oder hinderlich für die Einsatzfähigkeit der Truppe sind. In diesem Zusammenhang werden Empfehlungen von Soldaten, Reservisten und Veteranen gesammelt, um die Bürokratie zu verringern. Die Geschichte der Bundeswehr bietet zahlreiche Beispiele für fragwürdige Regelungen:

  • Wenn ein Soldat beim Gefechtstraining seine Hose beschädigt, muss ein Schadensbericht in dreifacher Ausführung erstellt werden. Dies bindet mehrere Vorgesetzte, die entscheiden müssen, ob eine neue Hose bereitgestellt wird.
  • Auf Schießständen ist es neuerdings untersagt, Essen und Trinken mitzubringen, um eine Kontamination mit Gefahrstoffen zu vermeiden. Soldaten müssen ihre Schuhe nach dem Üben in eine spezielle Stiefelwaschanlage geben, um sicherzustellen, dass keine Gefahrstoffe an der Kleidung haften bleiben. Zudem sollen sie ihre Isomatten zum Schießen mitbringen.
  • Während des Afghanistan-Einsatzes war eine Mülltrennung nach deutschen Standards vorgeschrieben. Ein Veteran erinnert sich: „Die Afghanen haben es dann abgeholt, auf einen Haufen geschmissen und verbrannt.“

Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung des Schützenpanzers Puma, bei der unter anderem auf „ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten“ Rücksicht genommen werden musste. Zudem durfte die Feinstaubbelastung nicht über den für Schwangere zulässigen Grenzwert hinausgehen, was bedeutete, dass der Panzer auch für schwangere Soldatinnen geeignet sein musste.

Die Bundeswehr ruft dazu auf, eigene Erfahrungen mit den absurdesten Vorschriften und Bürokratie-Marotten zu teilen. Interessierte können ihre Erlebnisse an die E-Mail-Adresse bundeswehr@bild.de senden.

BILD-Reporter über die Bundeswehr-Reform: „Das ist ein seichter Dämmerschlaf“.

Haben Sie Anmerkungen zu diesem Artikel? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

Haben Sie Fehler entdeckt? Wir freuen uns über Hinweise.

Bildquelle: depositphotos

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.