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Polizei in Hamburg-St. Georg stoppt flüchtigen Fahrer nach gefährlicher Verfolgungsjagd.

Ein 21-jähriger Autofahrer flüchtet in Hamburg-St. Georg vor der Polizei und verursacht mehrere Verkehrsunfälle. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können.

Polizei in Hamburg-St. Georg stoppt flüchtigen Fahrer nach gefährlicher Verfolgungsjagd.
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28.04.2026 – 13:06

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Polizei Hamburg

POL-HH: 260428-2. Polizei stoppt Raser in Hamburg-St. Georg – Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsdelikte – Zeugenaufruf

Hamburg (ots)

Tatzeit: 27.04.2026, 15:05 Uhr

Tatort: Hamburg-St. Georg, An der Alster

Am gestrigen Nachmittag haben Polizeibeamte im Stadtteil St. Georg einen 21-jährigen Autofahrer gestoppt, der verdächtigt wird, eine Verkehrsunfallflucht sowie weitere Verkehrsdelikte begangen zu haben. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen.

Die zivile ProViDa-Besatzung (Proof Video Data) der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) entdeckte im Bereich Esplanade / Dammtordamm einen Audi A3 mit entstempelten Kennzeichen und hielt das Fahrzeug im Rahmen einer Verkehrskontrolle an. Als die Polizistinnen und Polizisten aus ihrem Funkstreifenwagen ausstiegen, beschleunigte der Fahrer plötzlich und flüchtete über die Alsterglacis in Richtung Kennedybrücke.

Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und beobachteten, wie der Fahrer während seiner Flucht rücksichtslos durch den dichten Verkehr fuhr. Er befuhr unter anderem Sperrflächen, wechselte mehrfach in den Gegenverkehr und nutzte einen abgesperrten Baustellenbereich, um andere Fahrzeuge zu überholen. Während seiner gefährlichen Fahrt dokumentierten die Beamten eine Spitzengeschwindigkeit von über 100 km/h, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Im Einmündungsbereich Kennedybrücke / Ferdinandstor wechselte der Audi-Fahrer aus dem Baustellenbereich über drei Fahrstreifen, um in den Gegenverkehr der Straße An der Alster zu gelangen. Dabei kollidierte er zunächst mit einem Lkw eines 54-Jährigen, der in die gleiche Richtung fuhr, und kurz darauf mit einem Seat eines 53-Jährigen. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Der Audi-Fahrer setzte seine Flucht durch den Gegenverkehr fort und konnte wenig später von mehreren alarmierten Funkstreifenwagenbesatzungen gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann mutmaßlich ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Zudem leiteten die Beamten gegen den 21-jährigen Deutschen ein Strafverfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, der Durchführung eines unerlaubten Straßenrennens als Alleinfahrer und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Audi wurde sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Ermittlungen werden nun bei der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) fortgeführt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Fahrmanövern des Audi geben können oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Schl.

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