Krebsdiagnose: Johann Lafer spricht offen darüber
Der weit bekannte Fernsehkoch Johann Lafer hat in der Öffentlichkeit bekanntgegeben, dass bei ihm Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde. In einem Interview äußerte er sich deutlich: „Ich bin krank. Ernsthaft krank.“ Diese erschütternde Nachricht erhielt er vor etwa zweieinhalb Jahren, als bei einer Routineuntersuchung während einer Fastenkur Auffälligkeiten festgestellt wurden. Zu Beginn der Diagnose verspürte Lafer jedoch keine Schmerzen und hoffte insgeheim, dass die Krankheit von allein wieder verschwinden könnte.
Der Verlauf der Krankheit und die Therapie
Im Januar 2026 erlebte Lafer eine signifikante Verschlechterung seines Gesundheitszustands. Er berichtete von Schwellungen, nächtlichen Schweißausbrüchen sowie Schlafproblemen, die ihn dazu zwangen, die Ernsthaftigkeit seiner Erkrankung zu erkennen. Seit Beginn des Jahres erhält der 68-Jährige eine belastende Chemotherapie. „Jede Chemo dauert fast 24 Stunden. Überall hängen Flaschen. Das haut dich komplett weg“, erklärte er die Herausforderungen, mit denen er konfrontiert ist.
Lebensmut und positive Fortschritte
Trotz der zahlreichen Schwierigkeiten, die die Behandlung mit sich bringt, gibt es auch erfreuliche Neuigkeiten. Lafer beobachtete, dass die Knoten kleiner werden und die Therapie anschlägt, was ihm neue Energie verleiht. Aufgeben ist für ihn keine Option: „Sterben ist für mich keine Option. Ich will arbeiten, ich muss arbeiten. Ich brauche das. Ich habe noch so viel vor und so viele Ideen.“
Johann Lafers beruflicher Werdegang
Johann Lafer zählt seit vielen Jahren zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Fernsehen, insbesondere in der Kochszene. Breite Bekanntheit erlangte er durch die ZDF-Kochshow „Lafer! Lichter! Lecker!“, die er von 2006 bis 2017 zusammen mit Horst Lichter moderierte. Zudem war er in weiteren Formaten wie „Die Küchenschlacht“ und „Deutschlands bester Bäcker“ präsent. Seit 2024 führt er die Moderation der Sendung „Drei Teller für Lafer“ auf Sat.1. Sein Restaurant auf der Stromburg im Hunsrück wurde über viele Jahre mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.
Quellen: n-tv, RTL
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