Den Haag (Niederlande) – Eine alarmierende Nachricht erreicht die Öffentlichkeit aus den Niederlanden: Ein 33-jähriger Mann steht im Verdacht, einen Mordanschlag auf die Prinzessinnen Catharina-Amalia (22) und Alexia (20) vorbereitet zu haben. Diese Informationen stammen aus Berichten lokaler Medien, die sich auf die Staatsanwaltschaft in Den Haag beziehen.
Nach den Ermittlungen soll der Verdächtige Anfang Februar 2026 in Den Haag im Besitz von zwei Äxten gewesen sein. Auf diesen Waffen fand man die eingravierten Begriffe „Alexia“, „Mossad“ und „Sieg Heil“. Zudem trug er ein handgeschriebenes Blatt mit den Namen „Amalia“, „Alexia“ und dem Wort „Bloedbad“ – was auf Deutsch „Blutbad“ bedeutet – bei sich.
Die niederländischen Royals, darunter Königin Máxima (54) und ihre Töchter, hatten erst kürzlich einen öffentlichen Auftritt in Dokkum, wo sie am Königstag am 27. April 2026 in Friesland zu sehen waren.
Gerichtliche Vorverhandlung
Am Montag wird der Verdächtige vor Gericht in Den Haag erscheinen. Berichten zufolge handelt es sich zunächst um eine Vorverhandlung, in der grundlegende Verfahrensfragen geklärt werden sollen. Die Hauptverhandlung steht noch aus.
Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen den Mann den Vorwurf, eine schwere Gewalttat gegen die beiden Prinzessinnen vorbereitet zu haben. Details zu einem möglichen Motiv oder dem genauen Ablauf der geplanten Tat sind bislang nicht bekannt. Zudem berichtet die Nachrichtenagentur AP, dass aufgrund von Datenschutzbestimmungen weder der Name des Verdächtigen noch weitere persönliche Informationen veröffentlicht wurden.
Frühere Bedrohungen gegen Prinzessin Amalia
Prinzessin Amalia war bereits in der Vergangenheit Ziel von Bedrohungen. Im Sommer 2025 wurde sie Opfer digitaler Angriffe, bei denen KI-generierte Deepfake-Bilder von ihr erstellt und verbreitet wurden. Zudem sah sie sich 2022 aufgrund krimineller Drohungen gezwungen, ihr Studium in Amsterdam abzubrechen und kehrte in den königlichen Palast in Den Haag zurück – einem Ort, an dem sie sich eigentlich sicher fühlen sollte.
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