Alan Osmond ist am 20. April verstorben. Er litt seit vielen Jahren an Multipler Sklerose. Die Familie hat zunächst keine genauen Informationen zur Todesursache veröffentlicht.
Bereits im jungen Alter von zwölf Jahren entdeckte Alan Osmond seine Leidenschaft für die Musik. Zunächst trat er mit seinen Brüdern Wayne, Merrill und Jay als Barbershop-Quartett auf. Später entwickelte sich daraus die international bekannte Gruppe The Osmonds, die auch weitere Familienmitglieder wie Donny und Jimmy umfasste. Ihre ersten Auftritte hatten das Ziel, Spenden für Hörgeräte für ihre älteren Brüder Virl und Tom zu sammeln. Der große Durchbruch gelang der Gruppe durch ihre Auftritte in der „Andy Williams Show“, wodurch sie zu einem Pop-Phänomen der 70er Jahre wurden.
Alan Osmond hatte über Jahrzehnte einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Gruppe. Er war ein bedeutender Songwriter und Komponist innerhalb der Familie und steuerte Hits wie „One Bad Apple“ und „Crazy Horses“ bei. Ab dem Jahr 2007 trat er nur noch selten mit seinen Geschwistern auf, der letzte gemeinsame Auftritt fand im Oktober 2018 in Honolulu statt.
Diagnose Multiple Sklerose
Auf der Bühne bemerkte der Musiker erstmals die Symptome seiner Erkrankung, als er plötzlich seine Hand nicht mehr heben konnte. Er nutzte seine Bekanntheit, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Osmond gründete die gemeinnützige Organisation OneHeart Foundation, die sich der Forschung und Entwicklung im Bereich MS widmet. Sein Motto im Umgang mit der Erkrankung lautete:
„Ich habe zwar MS, aber MS hat mich nicht!“
Für sein Engagement erhielt er mehrere Auszeichnungen.
Mit dem Tod von Alan Osmond verliert die Familie ein weiteres Mitglied. Sein Bruder Wayne Osmond (1951-2025) verstarb am 1. Januar 2025 im Alter von 73 Jahren in einem Krankenhaus in Salt Lake City an den Folgen eines Schlaganfalls.
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