Im Jahr 2026 sieht sich Fritz Willingshofer, der bekannte Musiker der Volksmusikgruppe Die Stoakogler, mit erheblichen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert. Der 77-Jährige musste in einem Zeitraum von drei Monaten wiederholt in verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden.
Die gesundheitlichen Rückschläge nahmen im Februar ihren Anfang mit einem leichten Schlaganfall. Bei den darauf folgenden Untersuchungen stießen die Ärzte auf einen Hirntumor. Kurz vor Ostern ereignete sich zudem ein Traktorunfall, bei dem Willingshofer sich fünf Rippen brach. Diese Ereignisse führten zu mehreren medizinischen Eingriffen und intensiven Behandlungen.
Wie in Berichten der österreichischen Presse erwähnt, wurde der Schlaganfall zügig behandelt, was glücklicherweise keine bleibenden Schäden hinterließ. Der als gutartig eingestufte Tumor stellte sich als Hypophysentumor heraus. Dieser wurde in einer dreistündigen Operation unter der Leitung des Neurochirurgen Alexander Micko im Klinikum Graz entfernt.
Bereits einen Tag nach dem Eingriff konnte Willingshofer wieder aufstehen und verließ die Klinik nach nur sechs Tagen. Mit einem humorvollen Kommentar äußerte er sich nach der Operation und fragte sich, ob er nun einen Hohlraum im Kopf hätte.
Der Traktorunfall stellte jedoch einen weiteren Rückschlag dar. Aufgrund der Verletzungen wurde ihm eine zweimonatige Pause verordnet, in der er weder Blasinstrumente spielen noch an seiner Drechslermaschine arbeiten durfte. Diese Erfahrungen in den Kliniken hinterließen bei Willingshofer einen bleibenden Eindruck. In einem Dankesschreiben an das Personal der drei Krankenhäuser hob er die Bedeutung einer gründlichen OP-Aufklärung und freundlicher Gespräche für Patienten hervor.
Die Stoakogler, zu denen Willingshofer zählt, wurden 1968 gegründet und haben sich schnell zu einer der erfolgreichsten Volksmusikgruppen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Besonders populär wurde die Band durch ihren Hit „Steirermen san very good“. Im Laufe der Jahre prägten sie die volkstümliche Musikszene durch zahlreiche Fernsehauftritte und ausverkaufte Konzerte.
Obwohl die Musiker 2011 offiziell in den Ruhestand traten, treten sie hin und wieder noch auf. In einem Interview vor einigen Monaten berichtete Willingshofer, dass er sich neuen Hobbys zuwendet, wie dem Kegeln und Kartenspielen. Zudem hat er das Drechseln für sich entdeckt.
Quellen: t-online, Focus
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