Der nordirische Schauspieler Finnian Garbutt, bekannt aus der BBC-Krimiserie „Hope Street“, ist verstorben. Dies gab seine Familie am 17. April über Instagram bekannt.
Garbutt, der im Jahr 2018 mit Hautkrebs diagnostiziert wurde, verstarb am 16. April im Alter von 28 Jahren. In der Mitteilung seiner Familie heißt es, dass er „nach einem plötzlichen Abbau seines Gesundheitszustands“ gestorben sei. Zu diesem Zeitpunkt war seine Familie an seiner Seite, „so wie er es sich gewünscht hatte“.
Die Familie bat um Verständnis und Privatsphäre in dieser schweren Zeit und kündigte an, dass sie bald weitere Informationen zur Beerdigung bekanntgeben werde.
Garbutts Vermächtnis und persönliche Herausforderungen
Angesichts seiner fortschreitenden Erkrankung wollte Garbutt die verbleibende Zeit bewusst nutzen. Er konzentrierte sich auf seine Schauspielkarriere, heiratete und erlebte die Geburt seiner Tochter. In einem emotionalen Statement seiner Familie heißt es: „Du warst der beste Ehemann, Vater, Sohn, Bruder und Freund, den wir uns je hätten wünschen können, und zu wissen, dass du nicht mehr leidest, gibt uns allen Trost, trotz unseres eigenen immensen Schmerzes über deinen Verlust.“
Offene Gespräche über Krebserkrankung
Nur wenige Monate vor seinem Tod nahm Garbutt an der Premiere seines Kinodebüts im Independent-Film „Heartjackers“ teil. In einem Interview beschrieb er den Film als unterhaltsam-chaotisch und „auch irgendwie düster“. Gleichzeitig sprach er offen über seine Krebserkrankung, um das Bewusstsein dafür zu schärfen und insbesondere junge Männer zu ermutigen, bei Symptomen ärztlichen Rat einzuholen.
„Ich habe mich immer dafür geschämt, zum Arzt zu gehen oder so, weißt du, und ich glaube, viele junge Leute fühlen sich so“, sagte er. „Also wollte ich, dass die Leute wissen, dass man einfach mit jemandem sprechen sollte, wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt.“
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