Die Gerüchte um ein mögliches Comeback von Manuel Neuer in der deutschen Nationalmannschaft nehmen an Fahrt auf. Nach Informationen von Sky steht Neuer auf der 55er-Kaderliste, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag an die FIFA übermitteln musste.
Nur Spieler, die auf dieser vorläufigen und nicht öffentlich einsehbaren Liste vermerkt sind, können von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die bevorstehende Weltmeisterschaft nominiert werden.
Laut Sky soll sich Neuer (40), der kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern München steht, mit Nagelsmann getroffen haben. In diesem Zusammenhang wird auch spekuliert, ob Goretzka möglicherweise den Verein wechseln könnte.
Bundestrainer gibt Kader am 21. Mai bekannt
In den Gesprächen soll es auch um eine mögliche Rückkehr als Nummer eins in die Nationalmannschaft gegangen sein. Eine endgültige Entscheidung wird in naher Zukunft erwartet. Nagelsmann wird seinen finalen 26-köpfigen WM-Kader am 21. Mai bekanntgeben.
Das Fachmagazin „Kicker“ berichtete zuvor, dass die Diskussionen um Neuer intern intensiver und kontroverser geführt werden, als es Nagelsmann nach außen hin kommuniziert. Auch beim FC Bayern ist man sich dieser Thematik bewusst. Zudem hat Real Madrid ein Auge auf Sebastian Hoeneß geworfen, was die Situation weiter komplizieren könnte.
Neuer und die WM: Ein Comeback?
Neuer hatte 2024 nach der Heim-EM und 124 Länderspielen seine Karriere im DFB-Team beendet. Doch zahlreiche Experten und Persönlichkeiten aus dem deutschen Profifußball haben sich für eine Rückkehr des ehemaligen Weltklasse-Torwarts ausgesprochen, insbesondere nach seinen starken Leistungen in der aktuellen Saison.
Bisher hatten sowohl der Bundestrainer als auch Neuer eine Rückkehr zur WM-Endrunde vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko öffentlich nahezu ausgeschlossen.
„Es wird die Weltmeisterschaft geben, aber ich bin jetzt gar nicht da drin und ich bin auch gar nicht Teil des Ganzen und deshalb schaue ich das entspannt von außen“, sagte Neuer zuletzt im ZDF-„Sportstudio“.
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Quellen: Focus
Bildquelle: Granada via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)