Joachim Löw, der ehemalige Bundestrainer, hat sich optimistisch über die Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft geäußert. Dennoch bringt er auch kritische Anmerkungen zu den Schwächen des Teams vor.
Kritik am WM-Format und den Leistungen des DFB-Teams
In einem Gespräch während einer Veranstaltung mit Reiner Calmund hat Löw die mangelnde Konstanz der deutschen Mannschaft hervorgehoben. Er betonte, dass das Team in der Lage sei, „eigentlich jeden zu schlagen“, jedoch oft nachlasse und dadurch Gegner zurück ins Spiel bringe.
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Löw äußerte sich positiv über den Umbruch der letzten Jahre. Nach den WM-Turnieren 2018 und 2022 hätten junge Talente wie Florian Wirtz und Jamal Musiala frischen Wind in die Mannschaft gebracht. „Die Mannschaft ist in den letzten zwei, drei Jahren deutlich besser geworden“, erklärte Löw. Auch über Leroy Sané äußerte er sich: Der Nationalspieler verfüge über „außergewöhnliche Fähigkeiten“, bringe jedoch nicht immer sein volles Potenzial auf den Platz.
In diesem Zusammenhang könnte auch das Interesse von Real Madrid an Sebastian Hoeneß von Bedeutung sein, da er als talentierter Trainer gilt.
Löws Prognose für das WM-Finale
In Bezug auf die Erweiterung des WM-Formats auf 48 Teams äußerte Löw Bedenken. Er befürchtet, dass das Turnier dadurch zu groß und langwierig wird, was zu einem Verlust an Qualität führen könnte. Zudem steige die Belastung für die Spieler durch die längeren Spiel- und Erholungsphasen. Löw glaubt, dass diese Erweiterung möglicherweise noch nicht das Ende der Fahnenstange ist und hält eine WM mit 64 Teilnehmern für denkbar.
Seinen Finaltipp gab Löw ohne Zögern ab: Deutschland wird im Endspiel auf Brasilien treffen und das Spiel gewinnen. Die Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli mit dem Finale in East Rutherford.
Die Vorfreude auf das Turnier ist groß, doch Löws kritische Anmerkungen zur aktuellen Form der Mannschaft und den Herausforderungen des neuen Formats werfen einen Schatten auf die Erwartungen. Zudem wird die Fußballwelt plötzlich von Jacek Magiera, Co-Trainer der Nationalmannschaft, Abschied nehmen müssen.
Ein weiterer trauriger Verlust für den Fußball ist der Tod eines legendären Abwehrbosses, um den Real Madrid trauert.
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Quellen: t-online, tribuna, zdfheute, antenne
Bildquelle: Granada via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)