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Kramer spricht Klartext über mangelnde Trainingsbereitschaft der französischen Spieler

Christoph Kramer kritisiert die französischen Top-Spieler nach der Halbfinal-Niederlage gegen Spanien. Er bemängelt mangelnde Trainingsmotivation und fehlende Laufwege, die entscheidend für den Erfolg sein könnten.

Kramer spricht Klartext über mangelnde Trainingsbereitschaft der französischen Spieler
Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Nach der 0:2-Niederlage im WM-Halbfinale gegen Spanien äußerte Christoph Kramer deutliche Kritik an der Einstellung der französischen Nationalspieler. Der Weltmeister von 2014, der als Experte für das ZDF tätig ist, analysierte die Partie und kam zu einem ernüchternden Fazit.

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Frankreich chancenlos gegen Spanien

Die „Equipe Tricolore“ musste sich im entscheidenden Spiel gegen Spanien geschlagen geben, wobei die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente deutlich überlegen war. Kramer stellte fest, dass die französischen Spieler im Anlaufverhalten nicht mithalten konnten und Spanien somit ungehindert agieren konnte. „Man hat bei Frankreich im Anlaufverhalten gesehen, dass Spanien gegen sie ewig spielen kann“, sagte Kramer im ZDF.

Fehlende Trainingsbereitschaft als Problem

Der 35-jährige Ex-Profi führte weiter aus, dass die mangelnde Trainingsmotivation der Spieler ein entscheidender Faktor für die Niederlage war. „Nicht, weil Frankreich nicht will, sondern, weil die Spieler keinen Bock haben zu trainieren und du die benötigten Laufwege deswegen nicht einstudieren kannst“, erklärte Kramer. Im Gegensatz dazu sei das Training bei Spanien deutlich effektiver gewesen.

Trainerwechsel als Vorteil für Spanien

Kramer wollte seine Kritik nicht direkt an Trainer Didier Deschamps richten, sondern wies darauf hin, dass auf diesem hohen Niveau die Trainingsmethoden entscheidend sind. Er bemerkte, dass viele französische Spieler in ihren Klubs nicht darauf vorbereitet sind, gegen ein Team mit hohem Ballbesitz zu spielen. Diese Einschätzung wurde auch von Christian Streich, dem ehemaligen Trainer des SC Freiburg und ZDF-Experten, unterstützt. Streich betonte, dass Luis de la Fuente einen entscheidenden Vorteil habe, da er seit Jahren mit den gleichen Spielern arbeite.

Langfristige Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Streich hob hervor, dass de la Fuente seit 2013 im spanischen Verband tätig ist und bereits die U19 und U21 trainierte, bevor er die Olympiamannschaft übernahm. „Er spielt mit Spielern, die ihn und sich bereits zehn Jahre kennen, die er in der Jugend trainiert hat“, sagte Streich und unterstrich damit die Bedeutung von Kontinuität im Training.

Fazit und Ausblick

Die Analyse von Christoph Kramer und Christian Streich wirft ein Licht auf die Herausforderungen, vor denen die französische Nationalmannschaft steht. Die fehlende Trainingsmotivation und die unzureichende Vorbereitung auf ballbesitzstarke Gegner könnten langfristige Auswirkungen auf die Leistung des Teams haben. Die WM 2026 hat gezeigt, dass Frankreich in der aktuellen Form nicht in der Lage ist, mit den besten Mannschaften der Welt zu konkurrieren. Zudem steht das Viertelfinale der WM 2026 bevor, in dem Frankreich auf Marokko trifft.

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Quellen: t-online

Bildquelle: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

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