64,7 Millionen Dollar wurden in die Sicherheitsmaßnahmen für die Fußball-Weltmeisterschaft in Houston investiert. Trotz dieser enormen Summe bleibt die Anspannung unter den Sicherheitsbehörden hoch, insbesondere aufgrund der Sorge vor möglichen Drohnenangriffen.
Hohe Erwartungen an die Sicherheit während der WM
US-Präsident Donald Trump hat den WM-Fans versprochen, dass die Veranstaltung das „sicherste Sportereignis in der Geschichte der USA“ sein wird. Diese Aussage erhöht den Druck auf die Sicherheitskräfte erheblich. Jeder Mitarbeiter, vom FBI-Chef bis zum kleinsten Streifenpolizisten, ist sich der Verantwortung bewusst, dass alles reibungslos ablaufen muss. Die internationalen Beziehungen sind ebenfalls ein wichtiges Thema.
Umfassende Sicherheitskonzepte in Houston
Seit fast zwei Jahren arbeiten die zuständigen Stellen an umfassenden Schutzkonzepten für die Austragungsorte der WM-Spiele. Dabei werden verschiedene Risiken analysiert und entsprechende Gegenmaßnahmen vorbereitet. Dies gilt auch für Houston, wo die deutsche Nationalmannschaft am 14. Juni gegen Curacao in die WM einsteigt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielen ebenfalls eine Rolle.
Besondere Furcht vor Drohnenangriffen
Die Sicherheitsvorkehrungen in Houston sind deutlich sichtbar. Am internationalen Flughafen werden ausländische Fans bereits bei der Einreise streng kontrolliert. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben die USA ihre Kontrollen an Flughäfen kontinuierlich verschärft. Sicherheitsämter filtern unerwünschte Gäste aus, darunter Terrorverdächtige und Schwerkriminelle. Ähnliche Sicherheitsmaßnahmen wurden auch in anderen Ländern ergriffen.
Strenge Kontrollen am Stadion
Am „NRG Stadium“, wo sieben WM-Spiele stattfinden werden, wurde ein 2,40 Meter hoher Zaun errichtet und massive Betonpoller installiert. Die Zugänge zum Stadion werden streng überwacht. Polizisten und Sicherheitskräfte führen Protokoll über jeden, der das Gelände betritt oder verlässt.
Verbot von Drohnenflügen
Schilder am Stadion warnen vor dem Verbot von Drohnenflügen über das Gelände. John Coppins, Mitglied des WM-Ausrichtungskomitees in Houston, erklärte, dass alle Maßnahmen so streng wie möglich gehandhabt werden sollen.
Fan-Zone als Sicherheitszone
In East Downtown wird eine große Fan-Zone eingerichtet, in der bis zu 7500 Besucher die Spiele auf großen Leinwänden verfolgen können. Auch hier sind strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, einschließlich scharfer Personenkontrollen und Videoüberwachung.
Verbotene Gegenstände in der Fan-Zone
Ein Warnschild am Haupteingang der Fan-Zone zeigt deutlich, dass keine Waffen, Messer oder andere gefährliche Gegenstände erlaubt sind. Auch hier wird auf das Verbot von Drohnen hingewiesen.
Technologische Maßnahmen gegen Drohnen
Houston hat mehrere Millionen Dollar in Technologien investiert, um unbefugte Drohnen während der WM zu erkennen und gegebenenfalls zu übernehmen. Zudem wurden Maßnahmen gegen mögliche Cyberangriffe ergriffen. Die Stadt erhielt dafür Bundeszuschüsse in Höhe von 64,7 Millionen Dollar (56 Millionen Euro).
Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden
Im Hauptquartier des Federal Bureau of Investigation (FBI) in Houston wird eine Kommandozentrale eingerichtet, in der Bundes-, Landes- und lokale Behörden eng zusammenarbeiten. Ziel ist es, Informationen über potenzielle Gefahren in Echtzeit zu sammeln und auszutauschen.
Priorität der Sicherheit
Jason Hudson, Spezialagent des FBI Houston, betonte, dass die Behörden alles tun werden, um potenzielle Gewalttaten zu verhindern. Chris Canetti, Präsident des WM-Organisationskomitees von Houston, bekräftigte, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. „Wenn wir keine sichere Veranstaltung haben, ist alles andere irrelevant,“ sagte er.
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Quellen: Focus
Bildquelle: juan mendez auf Pexels