Fußball
Wie Bayern-Trainer Kompany mit Humor auf seine Sperre vor dem PSG-Spiel reagiert
27.04.2026, 22:09 Uhr
Die Pressekonferenz vor dem mit Spannung erwarteten Champions-League-Halbfinale im Pariser Prinzenpark war ein gewohntes Format. Vincent Kompany, der Trainer des FC Bayern München, stellte sich den Fragen der Journalisten, obwohl er aufgrund einer Gelb-Sperre nicht am Spielfeldrand stehen kann. Das Hinspiel gegen den Titelverteidiger Paris Saint-Germain findet am Dienstag um 21 Uhr statt.
Auf die Frage, ob er sich möglicherweise in einer Box in die Kabine schmuggeln lassen könnte, reagierte Kompany mit einem Scherz: „Ich bin 1,92 Meter groß, ich passe in keine Box.“
Im Gegensatz zu Jose Mourinho, der sich 2005 während seiner Sperre als Trainer des FC Chelsea in einer Wäschebox versteckte, wird Kompany auf der Tribüne des Prinzenparks Platz nehmen. „Wo ich sitze? Irgendwo im Stadion, vielleicht nicht so weit weg von Ihnen“, erklärte er und fügte hinzu: „Ich kenne mich noch nicht so gut im Stadion aus. Die Abläufe sind klar. Ich weiß, bis wann ich was machen kann und wie ich die Mannschaft unterstützen kann.“
Kompanys Vertrauen in sein Team
Sein erster Assistent, Aaron Danks, wird ihn am Spielfeldrand vertreten. „Danksi hat bereits Erfahrung und spielt eine wichtige Rolle im Training“, betonte Kompany. Er äußerte zudem sein volles Vertrauen in das Trainerteam: „Ich habe 100 Prozent Vertrauen in unseren Staff.“
Abwehrspieler Dayot Upamecano stellte klar, dass Kompanys Abwesenheit am Spielfeldrand keinen Einfluss auf die Zielsetzung und das Auftreten der Mannschaft haben wird: „Das ist ein großes Spiel. Wir sind total fokussiert. Wir haben die gesamte Saison mit ihm gearbeitet und das verinnerlicht. Die Mentalität wird nicht anders sein, wenn er jetzt nicht da ist.“
Der bevorstehende Kampf gegen PSG
Kompany erwartet einen intensiven Halbfinalkampf: „Paris ist immer noch der Champions-League-Sieger. Wir wissen, wie stark Paris ist, aber wir wollen diese Spiele. Wenn jemand sie herausfordern kann, dann wir“, sagte der Bayern-Coach und fügte hinzu: „Bei PSG ist es wie ein Sturm, der auf einen zukommt.“ Die gruselige Heim-Statistik von Real Madrid spricht für den FC Bayern.
Sportvorstand Max Eberl äußerte sich pragmatisch zur Sperre von Kompany vor dem Charterflug der Mannschaft nach Frankreich: „Es ist schade, er würde tausendmal lieber an der Außenlinie stehen, als auf der Tribüne zu sitzen. Jetzt ist es aber so, dass er gesperrt ist. Damit haben wir uns abgefunden.“ Real Madrid hat Sebastian Hoeneß im Visier.
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