Der Countdown für das große Finale des Eurovision Song Contests 2026 in Wien läuft. Während die Teilnehmer bereits in der österreichischen Hauptstadt sind, um sich auf den Wettbewerb vorzubereiten, gibt es besorgniserregende Nachrichten über den italienischen Sänger Sal da Vinci. Der Künstler, der die Hoffnungen Italiens auf einen Sieg verkörpert, hat in den letzten Tagen mit Stimmproblemen zu kämpfen.
Stimmprobleme und Auftrittsabsage
Am Dienstag, dem 12. Mai, trat Sal da Vinci im ersten Halbfinale auf, wo bereits erste Anzeichen seiner angeschlagenen Stimme zu hören waren. Am Donnerstag, dem 14. Mai, sagte er überraschend einen geplanten Auftritt um 13 Uhr ab, was bei seinen Fans große Besorgnis auslöste. Eine offizielle Erklärung für die Absage blieb jedoch aus.
Entwarnung und erneuter Auftritt
Kurze Zeit später gab es jedoch Entwarnung: Da Vinci trat wie geplant um 16.30 Uhr im Eurovision Village auf und präsentierte seinen Song „Per Sempre Si“. Dennoch war seine Stimme weiterhin hörbar angeschlagen, was die Sorgen um seine Gesundheit verstärkte. Um sich bis zum Finale zu schonen, wird er seine Stimme in den kommenden Tagen besonders pflegen müssen.
Beliebtheit des Songs und Wettquoten
Der Titel „Per Sempre Si“ hat sich als Fan-Favorit etabliert und verzeichnet bereits über 25 Millionen Streams auf Spotify. In den Wettquoten wird Italien derzeit im vorderen Mittelfeld eingestuft, gilt jedoch nicht als Top-Favorit für den Sieg.
Über Sal da Vinci
Sal da Vinci, geboren 1969 in New York, hat bereits in jungen Jahren mit dem Singen begonnen. Er gewann das Schlagerfestival von Sanremo mit seinem Lied „Per Sempre Si“, was ihm das Ticket für den ESC in Wien sicherte. Sein Song „Rossetto e caffè“ war im Sommer 2024 ein Trend auf TikTok, wo Nutzer Clips mit dem Lied beim morgendlichen Ritual oder beim Feiern teilten.
Der letzte Sieg für Italien beim ESC liegt erst zwei Jahre zurück, als die Rockband Maneskin mit „Zitti e buoni“ triumphierte. Die Fans hoffen nun, dass Sal da Vinci trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen eine starke Leistung im Finale abliefern kann.
Quellen: t-online, Focus