Unwetterwarnungen in Deutschland: Gewitter und Starkregen angekündigt
Die Situation bezüglich des Wetters in Deutschland bleibt angespannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor fortdauernden Gewittern und Starkregen. Bereits am Freitag sorgten schwere Unwetter in mehreren Regionen für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr, wobei Nordrhein-Westfalen besonders stark betroffen war. Ein Feuerwehrsprecher aus Münster berichtete von einem „Vollalarm“ angesichts der extremen Wetterbedingungen.
Am Samstagmorgen wurden die ersten amtlichen Warnungen der Stufe Orange, die dritthöchste Warnkategorie, ausgegeben. Diese betreffen unter anderem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Meteorologen erwarten heftige Gewitter, begleitet von Starkregen und kleinkörnigem Hagel. Lebensgefahr droht durch Blitzschläge, herabfallende Äste und mögliche Überflutungen. Die Fachleute raten dringend dazu, sich nicht im Freien aufzuhalten und Schutz zu suchen, insbesondere in der Nähe von Gewässern.
Gewitterentwicklung am Samstag
Im Verlauf des Samstags sind, gemäß den Prognosen des DWD, immer wieder Gewitter zu erwarten. Besonders betroffen sind die Gebiete vom westlichen Bergland über die zentrale Region bis zum Inn und dem Bayerischen Wald. In einigen Regionen könnten die Starkregenmengen bis zu 30 Liter pro Quadratmeter betragen, und Hagel mit Durchmessern von über zwei Zentimetern ist ebenfalls möglich. In der Nordhälfte Deutschlands bleibt es hingegen trocken, wo die Höchsttemperaturen bis zu 25 Grad erreichen können, während in anderen Teilen bis zu 33 Grad möglich sind. Wie wird sich das Wetter im Mai 2026 zwischen Hitze und Kühle entwickeln?
Erhöhtes Unwetterpotenzial am Sonntag
Die Meteorologen warnen, dass die Gefahr von Unwettern am Sonntag ansteigt. Die Wahrscheinlichkeit für Gewitter wird als höher eingeschätzt als am Samstag. Es können Starkregenmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter und erneut Hagel erwartet werden. Zudem sind schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Im Westen werden die Gewitter bereits am Vormittag erwartet, während sie im Süden und in der Mitte Deutschlands ab dem Mittag entstehen könnten. An diesem Tag sind Temperaturen von bis zu 30 Grad möglich. Temperatursturz im Anmarsch: Gewitterfront läutet Wetterumschwung ein
Prognosen für die kommende Woche
In der Nacht auf Montag sind im Osten und Süden Deutschlands weitere Gewitter nicht ausgeschlossen. Auch in der nächsten Woche bleibt das Wetter wechselhaft. Ein Diplom-Meteorologe äußerte, dass eine Beruhigung der Wetterlage vorerst unwahrscheinlich ist. Bis etwa Mittwoch ist mit unbeständigem und gewitteranfälligem Wetter zu rechnen. Erst danach könnten die Wettermodelle eine allmähliche Stabilisierung andeuten, wobei diese Vorhersagen mit Vorsicht zu genießen sind. „Wetteranalyse: Gewitter markieren das Ende einer kurzen Sommerperiode“
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Quellen: t-online, wettergefahren
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