Die Eisheiligen sorgen in den letzten Tagen für kühle und nasse Witterung in Deutschland. Doch bereits ab dem kommenden Wochenende wird ein Wetterumschwung erwartet, der frühlingshafte Temperaturen mit sich bringt.
Eisheilige bringen kühle Temperaturen
Die Eisheiligen zeigen sich in diesem Jahr besonders kühl: In vielen Regionen Deutschlands ist das Wetter für den Mai deutlich zu kalt. Während es bislang meist keinen oder nur geringen Bodenfrost gab, sorgt die kalte Polarluft für spürbare Abkühlung, die durch Regen verstärkt wird. Besonders im westfälischen Borken ist die Temperaturabweichung mit etwa -1,6 Grad im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt am höchsten.
Frühlingsluft ab dem Wochenende
Mit dem Eintreffen der „kalten Sophie“ am Wochenende wird jedoch eine Wende eingeläutet. Ab dann wird mildere Frühlingsluft nach Deutschland strömen. Die Höchsttemperaturen werden zunächst bei etwa 12 bis 15 Grad liegen, steigen jedoch zu Beginn der nächsten Woche rasch an. Bereits am Montag oder Dienstag sind im Westen wieder Temperaturen um die 20 Grad zu erwarten, was auf einen allmählichen Übergang in den Sommermodus hindeutet. Diese Entwicklung könnte auch mit einer Wetteranalyse in Verbindung stehen.
Wetterumschwung mit Saharastaub
In der zweiten Wochenhälfte deutet sich ein markanter Wetterumschwung an. Über Spanien sammeln sich sehr warme Luftmassen, die zwischen Lissabon und Sevilla Temperaturen um die 35 Grad erreichen. Diese Luftmassen könnten in der zweiten Hälfte der Woche nach Mitteleuropa vordringen, unterstützt durch Warmluft aus dem Osten. In Deutschland sind dann rasch Temperaturen von 25 Grad und mehr möglich. Sollte die südwestliche Strömung anhalten, könnte zudem Saharastaub zu uns gelangen, was zu einem trüben Himmel führen kann, obwohl das Wetter trocken und frühsommerlich warm bleibt. Ein Beispiel für die Auswirkungen solcher Wetterlagen ist der tödliche Ausbruch von Atemwegserkrankungen auf einem Kreuzfahrtschiff.
Quellen: wetter
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