Das Wetter in Deutschland präsentiert sich weiterhin grau und windig. In mehreren Regionen des Landes sind laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Die sogenannten Eisheiligen halten Deutschland weiterhin in ihrem Griff: In vielen Teilen des Landes bleibt es kühl, zudem ist mit starkem Wind zu rechnen. Der DWD hat für weite Bereiche im Süden Deutschlands am Dienstag amtliche Warnungen ausgesprochen. Bis zum Abend sind Windböen zu erwarten. An der Grenze zu Österreich könnte es sogar zu stürmischen Verhältnissen kommen. Auch Schneefall ist in diesen Gebieten möglich.
Für die Bundesländer Bayern, Thüringen, Teile von Sachsen, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen-Anhalt prognostizieren die Meteorologen kräftige Böen. Die Windgeschwindigkeiten könnten bis zu 55 Kilometer pro Stunde erreichen. In exponierten Lagen sind sogar Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometer pro Stunde möglich. Die Warnungen der Stufe Eins wurden bis zum Dienstagabend ausgesprochen.
„Wir empfehlen, lose Gegenstände im Freien zu sichern“, so die Meteorologen.
Ab einer Höhe von 1.500 Metern ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Der DWD hat eine Warnung der Stufe Zwei von vier herausgegeben. Diese Wetterlage wird bis 18 Uhr erwartet.
Schneefall in den Alpenregionen
Bis 10 Uhr wird an der Grenze zu Österreich in Höhenlagen ab 1.000 Metern mit leichtem Schneefall gerechnet. Es könnten bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fallen, wobei die Schneefallgrenze bei 800 Metern liegt. Die Meteorologen warnen zudem vor Glätte.
Insgesamt bleibt das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen kühl und regnerisch. Laut den Meteorologen werden die Höchsttemperaturen am Dienstag im gesamten Land maximal 15 Grad erreichen. Auch am Mittwoch und Donnerstag wird mit ähnlichen kühlen Temperaturen gerechnet.
Die Eisheiligen sind nach einer alten Bauernregel benannt und beziehen sich auf die Tage vom 11. bis zum 15. Mai. Diese Regel besagt, dass in dieser Zeit Frost auftreten kann, weshalb empfohlen wird, erst in den folgenden Wochen mit dem Pflanzen zu beginnen. Für weitere Informationen und aktuelle Warnungen können die Bürger die Webseite des DWD besuchen.
Zusätzlich wird ein Temperatursturz im Anmarsch erwartet, der möglicherweise mit Gewittern einhergeht. Diese Entwicklungen könnten das Wettergeschehen in den kommenden Tagen entscheidend beeinflussen.
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Quellen: t-online, wettergefahren
Bildquelle: deposiphotos