Nachrichten für Oldenburg und die Region

Aktuelles Echo
So kurz vor dem Abflug: Tragisches Schicksal eines Urlaubers am Flughafen Mallorca So kurz vor dem Abflug: Tragisches Schicksal eines Urlaubers am Flughafen Mallorca Vor 7 Stunden Trauer um Prinzessin Zariah: Verlust im brunei’schen Königshaus Trauer um Prinzessin Zariah: Verlust im brunei’schen Königshaus Vor 7 Stunden Tankstellenpreise in Bayern: Warum die Zwölf-Uhr-Regel gescheitert ist Tankstellenpreise in Bayern: Warum die Zwölf-Uhr-Regel gescheitert ist Vor 7 Stunden Wrestling-Unfall in Mexiko: Ringrichter stirbt nach verbotenen Griff – Oldenburger Echo Wrestling-Unfall in Mexiko: Ringrichter stirbt nach verbotenen Griff – Oldenburger Echo Vor 7 Stunden Nach 46 Jahren: Ende der traditionsreichen Krimiserie „Ein Fall für zwei“ Nach 46 Jahren: Ende der traditionsreichen Krimiserie „Ein Fall für zwei“ Vor 9 Stunden Tragischer Verlust: Topmodel Giane Alves stirbt überraschend im Alter von 32 Jahren Tragischer Verlust: Topmodel Giane Alves stirbt überraschend im Alter von 32 Jahren Vor 9 Stunden Baupreise in Deutschland zeigen deutliche Steigerung im Jahresvergleich Baupreise in Deutschland zeigen deutliche Steigerung im Jahresvergleich Vor 9 Stunden Anne Carson: Kanada feiert ihre Nobelpreisauszeichnung für literarische Innovation. Anne Carson: Kanada feiert ihre Nobelpreisauszeichnung für literarische Innovation. Vor 9 Stunden Vorwürfe gegen Ex-BVB-Manager: 29 Betroffene äußern sich zu vergangenen Übergriffen Vorwürfe gegen Ex-BVB-Manager: 29 Betroffene äußern sich zu vergangenen Übergriffen Vor 9 Stunden Strategische Offensive: Deutsches Heer erhält neue Marschflugkörper für Einsatzbereitstellung Strategische Offensive: Deutsches Heer erhält neue Marschflugkörper für Einsatzbereitstellung Vor 9 Stunden

EU-Zahlungen: 71 Millionen Euro fließen in die Hände arabischer Scheichs

Arabische Scheichs haben EU-Subventionen in Höhe von 71 Millionen Euro erhalten, um landwirtschaftliche Flächen in Rumänien, Italien und Spanien zu bewirtschaften. Diese Zahl wirft Fragen zur Verteilung von Fördermitteln auf.

EU-Zahlungen: 71 Millionen Euro fließen in die Hände arabischer Scheichs
KI-generiert

Die Königsfamilie der Vereinigten Arabischen Emirate, Al Nahyan, hat laut einem aktuellen Bericht mehr als 71 Millionen Euro an EU-Agrarsubventionen erhalten. Diese Gelder wurden zwischen 2019 und 2024 für landwirtschaftliche Flächen der Familie in Rumänien, Italien und Spanien bereitgestellt.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Die Agrarförderung zählt zu den bedeutendsten Ausgabenposten im Haushalt der Europäischen Union. Jährlich werden etwa 55 Milliarden Euro an landwirtschaftliche Betriebe und Landeigentümer ausgeschüttet. Die Höhe der Zahlungen ist maßgeblich von der bewirtschafteten Fläche abhängig: Je größer das bewirtschaftete Land, desto höher die Fördermittel. Vor dem Brexit war die britische Königsfamilie einer der größten Empfänger dieser Gelder. Brüssel plant „gezielte Hilfen“.

Die Familie des VAE-Präsidenten Mohammed bin Sayed Al Nahyan gehört aufgrund ihrer Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu den wohlhabendsten der Welt. Der Bericht legt nahe, dass die Gelder vor allem über den rumänischen Agrarkonzern Agricost an die Königsfamilie gelangten. Agricost bewirtschaftet rund 57.000 Hektar und ist der größte Einzelbetrieb in der EU, der im Jahr 2024 etwa 10,5 Millionen Euro an EU-Fördergeldern erhielt. Diese Situation könnte auch Auswirkungen auf die Wettbewerbsverschiebung im Agrarsektor haben.

EU-Kommission reagiert auf die Enthüllungen

Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte, dass Brüssel beabsichtige, Kontakt zu den zuständigen Behörden in den betroffenen EU-Staaten aufzunehmen. Sie betonte jedoch, dass die Kommission nicht in die Auszahlung der Gelder eingreife: „Diese Aufgabe und Verantwortung liegt bei den Mitgliedstaaten.“ Daher führe Brüssel keine Listen über die Empfänger oder deren Eigentümer.

Zukünftige Agrarförderung im Blick

Für eine Reform der Agrarförderung ab 2028 hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Fördermittel pro Betrieb auf maximal 100.000 Euro jährlich zu begrenzen. Solche Vorschläge wurden in der Vergangenheit mehrfach unterbreitet, jedoch nie umgesetzt. Bauernverbände in verschiedenen Ländern, darunter der Deutsche Bauernverband, setzen sich gegen eine solche Obergrenze ein. EU-Bürger zeigen zunehmende Skepsis gegenüber den USA.

„Die Agrarförderung ist ein zentrales Thema für die Landwirtschaft in Europa, und wir müssen sicherstellen, dass die Gelder den richtigen Empfängern zugutekommen“, sagte ein Vertreter der EU-Kommission.

Die Enthüllungen über die Subventionen an die VAE-Königsfamilie werfen Fragen zur Transparenz und Fairness der EU-Agrarförderung auf und könnten zu weiteren Diskussionen über die Verteilung der Mittel führen.

Mehr zum Thema

„`


Quellen: Welt

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.