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Stellenabbau: Commerzbank baut weitere 3000 Arbeitsplätze ab

Die Commerzbank plant, bis 2030 weitere 3000 Stellen abzubauen, um ihre Gewinnziele zu erreichen und Investoren zu überzeugen. Gleichzeitig sollen in Wachstumsbereichen neue Jobs entstehen.

Stellenabbau: Commerzbank baut weitere 3000 Arbeitsplätze ab
T. Gozdziewicz via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Frankfurt am Main – Die Commerzbank, unter Druck von Unicredit, beabsichtigt, durch einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und ambitioniertere Gewinnziele das Vertrauen der Investoren in ihre eigenständige Zukunft zu stärken. Bis zum Jahr 2030 sollen zusätzlich zu den bereits angekündigten Einsparungen konzernweit rund 3000 weitere Vollzeitstellen abgebaut werden, wie der Dax-Konzern in Frankfurt bekanntgab. Gleichzeitig ist geplant, in „Wachstums- und Zukunftsfeldern“ neue Stellen zu schaffen. Ende 2025 beschäftigte die Commerzbank weltweit 39.867 Vollzeitkräfte.

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Bereits im Februar 2025 hatte die Commerzbank den Abbau von 3900 Vollzeitstellen bis Ende 2027 angekündigt, wobei der Großteil dieser Einsparungen in Deutschland erfolgen soll. Damals wurde auch mitgeteilt, dass parallel dazu insbesondere im Ausland neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen, beispielsweise bei der polnischen Tochtergesellschaft mBank sowie an Standorten in Asien.

Erfolgreicher Jahresstart

Im ersten Quartal 2026 erzielte die Commerzbank bessere Ergebnisse als im Vorjahr. Mit einem operativen Ergebnis von etwa 1,36 Milliarden Euro und einem Überschuss von 913 Millionen Euro übertraf die Bank das Vorjahresquartal jeweils um rund zehn Prozent und übertraf zudem die Erwartungen der Analysten.

Im Gesamtjahr 2025 verfehlte die Commerzbank trotz hoher Kosten für den laufenden Stellenabbau mit einem Gewinn von gut 2,6 Milliarden Euro nur knapp ihren Rekordgewinn von 2024, der bei fast 2,7 Milliarden Euro lag.

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp (55)


Quellen: Bild

Bildquelle: T. Gozdziewicz via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

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